<BR /><BR />Die Bozner Fluggesellschaft bleibt auf Wachstumskurs. „Insgesamt haben wir im Vorjahr zirka 230.000 Passagiere befördert und davon fast 123.000 von und nach Bozen – Linien- und Charterflüge zusammengerechnet“, erklärt Maximilian Alber, Vertriebs- und Marketingdirektor von SkyAlps. Allein beim Flughafen Bozen wurde gegenüber 2024 ein Plus von fast 30 Prozent verzeichnet. <BR /><BR />„Das Kerngeschäft ist weiterhin in Bozen und dort sehen wir auch ein Riesenpotenzial.“ Dieses zeigt sich laut Alber in zweierlei Hinsicht: Einerseits bei den Südtirolern selbst, welche die Flugangebote verstärkt nutzen – insbesondere für Sommerreisen ans Meer. Andererseits bei den Touristen, die mit SkyAlps Südtirol erreichen. Besonders erfolgreich entwickelten sich laut Alber im vergangenen Jahr die Verbindungen nach London und Antwerpen sowie die Strecken nach Deutschland. „Zwei Drittel unserer Passagiere sind Touristen, ein Drittel Südtiroler“, so Alber.<h3>Ungeplante Mehrkosten</h3>Zu den genauen Umsatzzahlen macht die Fluggesellschaft keine Angaben. Nur soviel: Es habe sich alles laut Businessplan gut entwickelt. Allerdings räumt der Marketingdirektor ein: „Wir hatten mehr Kosten als ursprünglich geplant.“<BR /><BR />Grund für die Mehrkosten war eine unvorhergesehene Bodenzeit für sieben Maschinen, die aufgrund von Unregelmäßigkeiten in den Wartungsunterlagen vorübergehend nicht starten durften. Um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, mussten kurzfristig Ersatzmaschinen angemietet werden (wir berichteten). Flugausfälle mussten jedoch keine verkraftet werden.<h3> Neuigkeiten in diesem Jahr</h3>Für heuer plant SkyAlps gleich zwölf Sommerdestinationen, von Spanien (Ibiza, Menorca) über Griechenland (Thessaloniki, Korfu, Preveza, Kefalonia) und Kroatien (Brač) bis nach Italien. Auch die Frequenz auf den Linien wird erhöht, etwa nach Kalabrien und Sardinien, nach Deutschland und nach London. <BR /><BR />Ein großes strategisches Ziel ist es laut Alber, künftig verstärkt große Drehkreuze anzufliegen, um die Anbindung Südtirols an das internationale Flugnetz zu optimieren. Ein konkreter Wunsch für die Zukunft sei dabei die französische Hauptstadt Paris.<BR /><BR />Gegründet wurde die Bozner Airline 2019 vom Unternehmer Josef Gostner.