Montag, 23. August 2021

Smarte Reisen, automatisierte Fotografie und grüne Software

Ein System zur automatischen Aufnahme und Speicherung von Fotos, eine Software, die Umweltinformationen zu Standorten generiert, an denen Beleuchtungsanlagen installiert werden sollen, und ein smartes Reisebüro für digitale Nomaden. Das sind die 3 Gewinnerprojekte des diesjährigen NOI Hackathon Summer Edition.

Anfang August fand der NOI Hackathon statt. Jetzt wurden die Gewinner prämiert.
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Anfang August fand der NOI Hackathon statt. Jetzt wurden die Gewinner prämiert. - Foto: © NOI Techpark
Von Freitag, 6. August bis Samstag, 7. August kamen in der von NOI Techpark und der Stiftung Südtiroler Sparkasse organisierten Veranstaltung 14 junge Softwareentwicklerinnen und -entwickler, Designer und Kreative, aufgeteilt in 5 Gruppen, zu einem Programmiermarathon zusammen, der seit 2017 als Sommerevent im Lido von Schenna stattfindet.

„Nach der hybriden Version im Jahr 2020 waren wir heuer unter Einhaltung der gültigen Sicherheitsmaßnahmen wieder alle in Schenna vor Ort. Aber unabhängig von der Modalität ist und bleibt der Hackathon eine Brutstätte innovativer Ideen, weil nämlich ganz unterschiedliche Kompetenzen, Erfahrungen und Blickwinkel zusammenkommen“, so Patrick Ohnewein, Leiter der Unit Tech Transfer Digital im NOI Techpark.

Die Preise und Challenges der aktuellen Ausgabe kamen von den 3 Unternehmen ewo, Gruppo FOS und SiMedia.

Die Siegerprojekte

Ewo schlug die Entwicklung eines Systems vor, mit dem Informationen zu umweltbezogenen und klimatischen Bedingungen an zukünftigen Standorten von großflächigen Beleuchtungsanlagen gesammelt werden.

Die beste Lösung wurde von Andrea Pellegrin und Gabriele Pellegrini vorgeschlagen. Sie übertrafen die Konkurrenz mit einer Benutzeroberfläche, die mithilfe von GPS-Daten alle Umweltinformationen direkt auf eine Karte projizieren kann.



Die Challenge von Gruppo FOS bestand darin, ein IoT-System zu entwickeln, das ein Gerät anweist, in regelmäßigen Abständen Fotos zu machen, diese in einem internen Speicher zu hinterlegen und automatisch an eine Datenbank zu senden.

Diese Aufgabe gewannen Michael Plotegher, Eugenio Berretta und Sebastian Cavada. Sie programmierten einen ESP32 Micro-Kontroller, um die Fotos aufzunehmen, auf einer SD-Karte zu speichern und in die Cloud zu senden.

SiMedia schließlich forderte die Teams dazu heraus, eine Anwendung zu entwerfen, die ein möglichst smartes Tourismuserlebnis in Südtirol bietet.

Marco Musi, Samantha Baita, Fabrizio Rizzonelli und Annalisa Filippi entwickelten ein Reiseportal für digitale Nomaden und Remote-Arbeiter, das automatisierte Vorschläge in Form von Last-Minute-Angeboten zu zufällig ausgewählten Reisezielen generiert. Für all jene, die sich - im wahrsten Sinne des Wortes - vom Leben mitreißen lassen und immer etwas Neues entdecken wollen.

stol