<BR />Die neuesten Baustoffe, die neuesten Dämmmaterialien, die neueste Software: Bei „Klimahouse“ dreht sich alles um Innovationen für ressourcenschonendes, nachhaltiges, aber auch intelligentes Bauen. Eine davon kommt aus der Schweiz und heißt „Solskin“. <BR /><BR />Was auf den ersten Blick wie überdimensionale Pixel eines Bildschirms wirken, sind in Wirklichkeit kleine bewegliche Solarmodule. Sie werden vom Schweizer Unternehmen Zurich Soft Robotics hergestellt. <BR />„Solskin verbindet gleich zwei Funktionen in einem Produkt: Energieerzeugung und Beschattung“, erklärt Vesna Kosoric, Architektin und Projektleiterin im Unternehmen. <BR /><div class="img-embed"><embed id="1267686_image" /></div> <BR /><BR /> Die einzelnen Module können auf Glasfassaden, Vordächern oder Fenstern montiert werden, drehen sich mit der Sonne mit und spenden genau dann Schatten, wenn er gebraucht wird. Eine KI-basierte Software wertet zusätzlich Wetterdaten und die Vorlieben der Nutzer aus. So sollen Licht, Temperatur und Raumklima automatisch verbessert werden.<BR /><BR />„Im Vergleich zu herkömmlichen Solarpanels sind die Module deutlich kleiner und leichter“, sagt Kosoric. Sie können flexibel an verschiedene Gebäudefassaden angepasst werden, auch die Farbe kann ausgesucht werden. Das schafft neue gestalterische Möglichkeiten und soll die Solarenergie endlich auch optisch ansprechend machen. <h3> „My Meter“: Warnsystem für Holz</h3>Eine weitere Erfindung, die sich auf der 21. Ausgabe von „Klimahouse“ präsentiert, heißt „My Meter“ von Wood Control. Ein System aus hochsensiblen Sensoren, verbaut in Holzwänden. „Es ist, einfach gesagt, ein Überwachungssystem, das die Feuchtigkeit im Holz kontrolliert“, erklärt Diego Savio, Mitbegründer von Wood Control. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1267689_image" /></div> <BR /><BR />Die Sensoren werden direkt in den Wänden verbaut und messen kontinuierlich Temperatur und Feuchtigkeit. Die Daten werden per Kabel oder WLAN übertragen – quasi die Ölkontrollleuchte fürs Haus. „Steigt die Feuchtigkeit über 20 Prozent, schlägt das System Alarm“, erklärt Savio. So sollen Schäden frühzeitig erkannt und größere Probleme vermieden werden.<BR /><BR />Die Technik ist bereits im Einsatz – auch in Südtirol. Ein Beispiel ist die Intercable Arena in Bruneck, wo das System die Holzkonstruktionen rund um die Uhr überwacht. <BR /><BR />So wie diese beiden Unternehmen präsentieren sich weitere 400 Aussteller bis einschließlich Samstag auf der Messe. Am Mittwochvormittag gaben Messe-Präsidentin Greti Ladurner (links) und Messe-Direktor Thomas Mur (rechts) den offiziellen Startschuss. Südtiroler Unternehmen bekommen dieses Jahr erstmals im Eventspace H1 einen eigenen Pavillon, um sich zu präsentieren. Begleitend finden Veranstaltungen wie der „Klimahouse-Congress“ und die „Klimahouse-Tours“ statt.