Brände in Wohnungen und Privathäusern, aber auch in Firmen oder Hotels können Menschen in Lebensgefahr bringen und die Eigentümer an den Rand des finanziellen Ruins. Deshalb sind Brandschutzmaßnahmen unabdingbar und auch gesetzlich geregelt. <BR /><BR />Während es privaten Haushalten selbst überlassen bleibt, welche Vorkehrungen sie zum Brandschutz treffen möchten, schreibt die italienische Gesetzgebung für viele Gebäudetypen und Nutzungsformen komplexe Auflagen vor. Der Gesetzgeber hat 80 Tätigkeiten genau aufgelistet, die der gesetzlichen Brandschutzkontrolle unterliegen. <BR /><BR />Dazu zählen beispielsweise die Führung von Schulen oder Krankenhäusern, aber auch eines Beherbergungsbetriebes mit mehr als 25 Betten, einer Garage, die größer als 300 Quadratmeter ist oder etwa auch Ausstellungs- und Verkaufsflächen über 400 Quadratmetern Bruttofläche. Die entsprechende Brandschutzplanung braucht es in jedem Fall bei Neubauten, Umbauten oder Änderungen der kontrollpflichtigen Tätigkeit. Sie erfolgt in der Regel in enger Absprache mit den zuständigen Behörden und im Wechselspiel mit der architektonischen Planung, der Anlagen- und Tragwerksplanung.<h3> Aktiver und passiver Brandschutz</h3>Im Brandschutz wird prinzipiell zwischen dem aktiven und dem passiven Brandschutz unterschieden. Der passive Brandschutz konzentriert sich auf die vorbeugenden Funktionen, die das Entstehen eines Brandes gar nicht erst möglich machen sollen, der aktive auf schnellstmögliche Registrierung und Bekämpfung eines Brandes.<BR /><BR />Insgesamt müssen zahlreiche Maßnahmen getroffen werden. Das beginnt schon beim Bau, etwa bei der Verwendung geeigneter Baustoffe. Denn die verschiedenen Materialien verfügen über unterschiedliches Brandverhalten. Der Feuerwiderstand von Bauteilen spielt genauso eine Rolle wie die Planung und Erstellung ausreichender Flucht- und Rettungswege. <BR /><BR />Zum baulichen Brandschutz gehören auch noch die äußere Erschließung des Gebäudes mit Löschwasser, die Schaffung von Aufstell- und Bewegungsflächen für die Feuerwehr, die Bildung von Brandabschnitten zum Beispiel durch Brandwände oder die normgerechte Erstellung von tragenden und raumabschließenden Konstruktionen, zum Beispiel zum Schutz von Bereichen mit hoher Brandgefahr.<BR /><BR />Zu planen ist auch das Anbringen von Fluchtwegbeschilderung und Notbeleuchtung, die Installation von Alarm- und Brandmeldeanlagen, Feuerlöschgeräten, und vieles mehr.<h3> Feuergefahren in vielen Bereichen</h3>Auch im Alltag und in den eigenen 4 Wänden lauern Gefahren bzw. Brandquellen. Die gefährlichsten Brandstifter im Haushalt sind Strom und elektrische Geräte, Kerzen, Rauchwaren und Feuerstätten.<BR /><BR />Ein Bügeleisen etwa kann einen Wohnungsbrand verursachen: Eingeschaltet und kurz vergessen, sorgt es für einen schwarzen Fleck auf dem Bügelbrett und im schlimmsten Fall für einen Brand. Im Winter sind es oft Kerzen oder Fonduebrenner, deren Flammen auf ein Gesteck oder eine Tischdecke übergreifen. Und auch glimmende Zigaretten oder nicht ausgeschaltete Herdplatten bergen Gefahrenpotential.<h3> Lebensretter Rauchmelder und CO-Melder</h3> Sie können Leben retten – aber nur, wenn sie perfekt funktionieren und gut platziert sind: Rauchmelder und CO-Melder. Damit sie registrieren können, wann es brennt oder potenziell tödliches Kohlenmonoxid austritt, brauchen sie auch genug Raum. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/rauchmelder-und-co-melder-brauch-ich-so-etwas-und-wo-montiere-ich-sie" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">s+ hat kürzlich mit Experten gesprochen, wo man diese am besten montiert. </a>