Dass die Signa-Gruppe in der Vergangenheit Kredite aufgenommen hatte, um die Millionen-Bauprojekte zu finanzieren, war klar. Nicht klar war bisher, wer wie viel der Signa an Geld gewährt hat und wie viel Signa noch den Geldgebern zurückzahlen muss.<BR /><BR /> Laut der von „Bild“ veröffentlichten Schuldenliste hat Signa Schulden von über 14 Milliarden Euro bei zahlreichen Banken, Versicherungen und Stiftungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch in Südtirol. <BR /><BR />Laut Liste schuldet Signa der österreichischen Raiffeisen Bank International AG 755 Millionen Euro. Bei der Raiffeisen-Landesbank Niederösterreich-Wien, welche auch zu jenem Bankenpool gehört, der auch den Waltherpark mitfinanziert, beträgt die ausständige Summe 280 Millionen Euro. <h3> Signa schuldet Südtiroler Banken über 83 Millionen</h3>In der Liste sind auch Südtiroler Banken vertreten: Die Südtiroler Volksbank hat bei Signa Außenstände von 44,8 Millionen Euro, die Südtiroler Sparkasse hingegen hat offene Forderungen von rund 32 Millionen Euro. <BR /><BR />Auch die Raiffeisen Landesbank hat der Signa Kredite gewährt. Bei ihr beläuft sich die ausständige Summe auf fast 7 Millionen Euro. Darüber hinaus ist René Benkos Unternehmensgruppe auch der Raiffeisenkasse Bozen Geld schuldig: 309.398 Euro. <h3> Insolvenzwelle rollt weiter</h3>Die Abwärtsspirale der Signa-Gruppe dreht sich immer weiter: Nachdem Ende November bereits die Signa-Holding Insolvenz beantragt hatte, folgten Ende Dezember auch die Signa Prime Selection AG und die Signa Development Selection AG. Auch die Signa-Tochter Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) hat vergangene Woche einen Insolvenzantrag in Deutschland gestellt. <BR /><BR />