Dienstag, 18. Juni 2019

Solland Silicon: „Zukunft für Arbeiter und Sinich sichern“

Am Dienstag fand in Meran eine Sondersitzung des Gemeinderates in Bezug auf das Siliziumwerk Solland Silicon statt.

Laut Merans Bürgermeister Paul Rösch war die Entscheidung, das Werk zu schließen, richtig.
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Laut Merans Bürgermeister Paul Rösch war die Entscheidung, das Werk zu schließen, richtig. - Foto: © D

Es sei keine einfache Entscheidung, die Solland Silicon zu schließen, aber angesichts der Faktenlage sei es die richtige Entscheidung, betonte am Dienstag der Meraner Bürgermeister Paul Rösch

Familien verdienen Unterstützung

„Als Bürgermeister habe ich jede Menge Kritik einstecken müssen, weil ich mich der Verantwortung gestellt und klar ausgesprochen habe, was sich schon seit Jahren abzeichnet. Diesen Preis bin ich bereit zu zahlen“, erklärte Rösch. „Und so, wie ich mich vor dieser Verantwortung nicht gedrückt habe, werde ich auch nicht vor der Verantwortung zurückschrecken, wenn es um die Unterstützung der Arbeiter der ehemaligen Solland Silicon und ihrer Familien geht, die unsere Unterstützung verdienen, damit sie diesen tiefgreifenden Einschnitt in ihrem Leben meistern.“

Nachhaltige Nutzung soll gewährleistet werden

Merans Bürgermeister betonte außerdem, dass er alles in seiner Macht stehende tun werde, um den Arbeitern und ihren Familien eine würdige Zukunft zu bieten. „Und ich werde ebenso alles dafür tun, dass die Gewerbezone in Sinich bonifiziert und einer neuen, einer nachhaltigen Nutzung zugeführt wird: als Gewerbegebiet, das innovativen und nachhaltigen Unternehmen eine neue Heimat bietet - und das kann nicht eine Mülldeponie oder eine andere Art von Tätigkeit sein, welche die Umwelt und das Leben der Menschen beeinträchtigt“, unterstrich Rösch abschließend. 

ansa/stol

stol