Dem Land fehlen nicht nur Ärzte und Pfleger, sondern auch Fachlehrer, Juristen, Informatiker usw. Personallandesrätin Waltraud Deeg will das Problem Arbeitskräftemangel in der Verwaltung „systemisch angehen“.„Wir möchten schauen, ob wir über die Schiene der Nebentätigkeit unsere Arbeitsplätze attraktiver machen, das Interesse am Arbeitsplatz Verwaltung steigern und wie weit wir da gehen können. Es verhält sich in etwa so wie bei der privatärztlichen Tätigkeit in den Spitälern", so Deeg. In der Landesregierung wird also laut darüber nachgedacht, den Spielraum für privaten Nebenverdienst der öffentlich Bediensteten zu erweitern.STOL möchte wissen: Sollen Beamte privat dazuverdienen dürfen? STIMMEN SIE AB: Bereits jetzt dürfen öffentlich Bedienstete einen Einkommensfreibetrag von 7000 Euro brutto aus einer privaten Nebentätigkeit haben. Zusätzlich dürfen öffentlich Bedienstete bis zu 30 Prozent der Bruttoentlohnung über eine Zusatz-Nebentätigkeit erwirtschaften. Jede einzelne freiberufliche Tätigkeit muss vom Vorgesetzten genehmigt werden. stol/D/ker