s+ hat mit IDM-Präsident Hansi Pichler über den Sommer, den Herbst und die ersten Sorgen im Winter gesprochen.<BR /><BR />Schon im April zeigte sich Hansi Pichler sehr zuversichtlich, was die bevorstehende Sommersaison betraf ( <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ausblick-so-wird-der-start-in-die-sommersaison" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">s+ hat berichtet</a>). Ein Optimismus, der sich bestätigt hat: „Wir sind mit den Nächtigungen in ganz Südtirol sehr, sehr zufrieden“, betont der Präsident des IDM Südtirol, „wir haben definitiv wieder das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht.“ Auch wenn die bescheidenen Monate Jänner bis März immer noch schmerzen, „die Sommermonate waren super.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-55812059_quote" /><BR /><BR />So wurden bereits im Mai und Juni dieses Jahres 5 Millionen Nächtigungen gezählt, 2019 waren es mit 4,6 Millionen sogar weniger. Und auch für Juli zeigen erste interne Hochrechnungen Gutes: Mit geschätzt 4,9 Millionen Nächtigungen würde auch hier das Niveau von 2019 mit knapp 4,8 Millionen Nächtigungen leicht übertroffen, so Pichler. „Es ist erstaunlich und auch erfreulich, dass wir vor allem beim Gast aus Deutschland wieder stark angezogen haben. Aber auch die Zahl der italienischen Gäste, die uns vor allem während der Pandemie viel besucht haben, liegt erneut 5 bis 6 Prozent über dem Vorkrisenniveau“, so der IDM-Präsident. Hinzu kamen Gäste aus der Schweiz, Österreich, Polen und der Niederlande. „Auch wenn wir die offiziellen Zahlen noch nicht kennen, bin ich überzeugt, dass wir auch im August und September sehr gut gearbeitet haben und arbeiten werden.“ <BR /><BR />Allerdings: Die Preissensibilität sei durchaus spürbar gewesen: „Es ist aufgefallen, dass die Gäste auf den Hütten und in den Restaurants viel bewusster konsumiert oder auch mal auf eine Einkehr verzichtet haben, auch in den Städten melden die Kaufleute eher einen verhaltenen Konsum. Das kann aber auch am schönen Bergwetter gelegen haben.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-55812752_quote" /><BR /><BR />Für den Winter zeigt sich Pichler wieder vorsichtig optimistisch, aber keinesfalls blauäugig: „Die Umfragewerte für die Wintersaison stimmen uns durchaus positiv. Es gibt aber zu viele Faktoren, die wir noch nicht einschätzen können, darunter die Inflation, die Ukrainekrise und auch Covid. Der Winter wird definitiv eine Herausforderung, und wir werden alles tun, um schon frühzeitig die richtigen Maßnahmen treffen zu können.“<BR />