Als Bürgermeister der Stadt Bozen sei er auch Vertreter der Etschwerke, und als solcher müsse er sagen, dass man derzeit weiter auf den Dialog setze, sagte Spagnolli am Dienstag.Wenn sich aber herausstelle, dass die Verfahren um die SEL den Etschwerken geschadet hätten, dann sei man im Interesse der Bürger verpflichtet, entsprechende Forderungen zu stellen, so leid ihm dies tue.Die SEL sei in unterschiedlichen Bereichen tätig und könne vielleicht im einen oder anderen Sektor bestehen bleiben. Insgesamt gesehen müsse aber etwas Neues her.„Wichtig ist, dass die Einnahmen aus der Stromproduktion im Land bleiben und den Menschen zugutekommen“, unterstrich der Bürgermeister.Die Etschwerke seien jedenfalls ein solider Betrieb und er könne sich auch vorstellen, dass sich die Etschwerke anderen Gemeinden öffnen.Der Stromproduzent ist zu je 50 Prozent im Besitz der Gemeinden Bozen und Meran. Die Etschwerke erwirtschafteten im Jahr 2011 einen Umsatz von 419 Millionen Euro und gehörten damit zu den zehn umsatzstärksten Unternehmen in Südtirol.