Freitag, 09. September 2016

Spaniens Infrastrukturriese Abertis schluckt Autobahn in Norditalien

Eine der meistbefahrenen Autobahnen Italiens, die A4 zwischen den norditalienischen Städten Brescia und Padua, ist nun in spanischer Hand. Spaniens Infrastrukturriese Abertis hat die Übernahme eines 51-Prozent-Anteils an der norditalienischen Autobahn abgeschlossen.

Die italienische A 4 geht an Spaniens Abertis über.
Die italienische A 4 geht an Spaniens Abertis über. - Foto: © shutterstock

Der Deal betrug 594 Mio. Euro, berichteten italienische Medien. Verkauft wurde das Aktienpaket von einem Konsortium, an dem die Mailänder Großbank Intesa San Paolo und die Baugesellschaft Astaldi beteiligt waren. Abertis hegt weitere Projekte im italienischen Autobahnbereich. So buhlen die Spanier um die Konzessionen für die lombardische Autobahngesellschaft „Pedemontana lombarda“, an deren Bau auch die Strabag mitgewirkt hatte, und um die Autobahn „Brebemi“, die die Städte Mailand, Bergamo und Brescia verbindet, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung „Milano e Finanza“ am Freitag. In Italien ist Abertis schon seit Monaten im Vormarsch. So übernahm der Konzern 2015 von dem italienischen Mobilfunkkonzern Wind 7.377 Sendemasten in Italien.

apa

stol