Donnerstag, 11. August 2016

Sparkasse: 11 Millionen Euro Gewinn und ein Verlust

Die Südtiroler Sparkasse hat am Donnerstag ihre Halbjahresbilanz präsentiert. Die wichtigste Zahl: Die größte Südtiroler Bank erwirtschaftete in den ersten 6 Monaten des Jahres einen Reingewinn von 11 Millionen Euro. Eigentlich. Denn wegen der Abtretung eines Paketes von notleidenden Krediten im Wert von 320 Millionen Euro muss man einen Verlust im von 9,9 Millionen Euro hinnehmen.

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Es war schon vorab bekannt, dass die Sparkasse im ersten Halbjahr einen Verlust von knapp 10 Millionen Euro einfahren würde. Dies habe man hingenommen. Denn durch die Abtretung der notleidenden Kredite habe man nun ein gesünderes Kreditportfolio, wie Sparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter betont. Zudem sei man somit unter die von der Europäischen Zentralbank angesetzten 20 Prozent gerutscht und habe auch „die letzte Alarmlampe ausgeschaltet“, wie er in einem „Dolomiten“-Interview sagte.

Generaldirektor Nicola Calabrò pflichtete dem bei: „Die Sparkasse hat ihre Probleme gelöst.“ Die Zeiten seien aber nicht leicht für Banken, vor allem auch auf staatlicher Ebene. „Aber wir sind nun in einer Situation, dass wir auch künftige Schwierigkeiten meistern werden“, so Calabrò.

2016 sei noch ein Übergangsjahr, so Brandstätter. „2017 hoffen wir dann wieder richtig durchstarten zu können. „Sofern es der Bankenmarkt erlaube.

sor

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Mehr dazu lesen Sie in der Freitag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol