Mittwoch, 09. September 2015

Sparkasse: Ausgabepreis der Aktien liegt bei zehn Euro

Die Südtiroler Sparkasse kommt ihrer Kapitalerhöhung wieder ein Stück näher: Der Verwaltungsrat der Bank hat jetzt den Wert der neuen Aktien sowie den einzuräumenden Abschlag festgelegt.

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Die Sparkasse will bekanntlich ihr Kapital um fast 270 Millionen Euro – konkret sind es 269.649.600 Euro - aufstocken. Wie sie am Mittwoch mitteilte, liegt der Ausgabepreis der neuen Aktien bei zehn Euro, das entspricht einem Richtpreis von 12,5 Euro je Aktie, auf den ein Abschlag von 20 Prozent angewendet wird.

Dem vorausgegangen war die Entscheidung der Bank, einen Aktiensplit anzuwenden: Für jede alte Aktie werden somit zehn neue ausgegeben. Nachdem der Wert einer alten Aktie bei 125 Euro liegt, reduziert sich der Wert der neuen auf 12,5 Euro. Dazu kommt noch - wie in solchen Fällen üblich - ein Abschlag, sodass der Wert der neuen Titel auf zehn Euro sinkt, wie es am Mittwoch vonseiten der Bank hieß. Durch einen solchen Aktiensplit werden die Aktien – aufgrund des niedrigeren Preises – leichter handelbar. 

Das Angebot richtet sich den Angaben zufolge an Aktionäre und interessierte Anleger. Die Angebotsphase wird eröffnet, sobald die Börsenaufsichtsbehörde Consob die Genehmigung zur Veröffentlichung des Informationsprospekts erteilt, wie es in der Mitteilung heißt. 

„Die Bank setzt ihre Vorhaben planmäßig um: Im August haben wir mit der Vorbereitung der Kapitalerhöhung begonnen, und in der Sitzung am Mittwoch wurde eine grundlegende Entscheidung zum Ausgabepreis getroffen. Der Wert der Aktien ist anhand von Kriterien bestimmt worden, die volle Transparenz garantieren“, betont der Präsident der Stiftung Sparkasse, Gerhard Brandstätter.

„Der Richtpreis der Aktie ist auf der Grundlage eines Gutachtens ausgewiesener Experten definiert worden. Mit der Festlegung des Ausgabepreises mit einem Abschlag von 20 Prozent im Verhältnis zum Richtpreis hat der Verwaltungsrat die wichtigste Entscheidung des gesamten Vorhabens getroffen“, unterstreicht Sparkassen-Generaldirektor Nicola Calabrò.

gam

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Lesen Sie mehr dazu in der Donnerstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol