Samstag, 04. Februar 2017

Sparkasse beendet 2016 mit Verlust

Keine andere heimische Bank stand in den vergangenen Jahren so im Fokus des öffentlichen Interesses wie die Südtiroler Sparkasse. Der Grund: der Rekordverlust von 231 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014. „Dolomiten“-Redakteur Arnold Sorg hat mit Sparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter und Sparkassen-Generaldirektor Nicola Calabrò gesprochen.

Gerhard Brandstätter und Nicola Calabrò im Gespräch mit dem Tagblatt "Dolomiten". - Foto: DLife
Badge Local
Gerhard Brandstätter und Nicola Calabrò im Gespräch mit dem Tagblatt "Dolomiten". - Foto: DLife

„Dolomiten“: Im ersten Halbjahr hat die Sparkasse einen Verlust von 9,9 Millionen Euro hinnehmen müssen. Wie hat sich das zweite Halbjahr entwickelt?
Gerhard Brandstätter: Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Sparkasse einen positiven Trend durchlebt. Wir konnten eine Reihe von wichtigen Maßnahmen umsetzen, die Abläufe wurden rationalisiert und effizienter gemacht und die Organisationsstruktur umgestaltet. Die Bank steht heute wieder solide mit entsprechender Kapitalausstattung im Markt. Auch bei den Kosten gab es im vergangenen Jahr beträchtliche Einsparungen.

„Dolomiten“: Sie meinen die Frühpensionierung von 160 Mitarbeitern?
Brandstätter: Unter anderem. Es gab 160 Frühpensionierungen und 60 Neueinstellungen. Das hat uns eine Personalkostenreduzierung von rund 11 Millionen Euro gebracht. Aber auch darüber hinaus haben wir in verschiedensten Bereichen eine Kostenreduzierung von weiteren 11 Millionen Euro vorgenommen. Einen großen Erfolg konnten wir beim Abbau der NPL (notleidenden Kredite, Anm. d. Red.) erzielen. Die NPL-Ratio der Sparkasse liegt derzeit bei 17,6 Prozent.

Nicola Calabrò: Und wir haben Maßnahmen ergriffen, um diese Rate in diesem Jahr auf rund 15 Prozent zu drücken. Damit sind wir in Italien im vorderen Feld dabei. 

D

Das vollständige Interview gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol