Auch der Reingewinn konnte gesteigert werden: Um drei Prozent auf 17,3 Millionen Euro.Die Aktionäre der Südtiroler Sparkasse haben im Rahmen der am Freitag im Waltherhaus in Bozen abgehaltenen Gesellschafterversammlung die Bilanz des Geschäftsjahrs 2011 genehmigt und eine Dividendenausschüttung in der Höhe von über zehn Millionen Euro (2,85 Euro pro Aktie) beschlossen. Neben einer Kapitalerhöhung aus Umbuchung von Reserven wurde auch eine Statutenänderung genehmigt. Der Präsident der Südtiroler Sparkasse, Norbert Plattner, untermauerte im Zuge der Aktionärsversammlung den Wert der soliden Bilanzdaten. „Vor dem Hintergrund der für Banken schwierigen Zeiten hat die Sparkasse 2011 ein gutes Ergebnis einfahren können. Wie sich an den Bilanzdaten ablesen lässt, entwickelt sich das Kerngeschäft der Sparkasse trotz allem gut weiter und die Bank zeigt sich fest und solide. Wir blicken gestärkt in die Zukunft“, so Plattner.Die Gesamterträge beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 234,3 Millionen Euro und wiesen somit im Vergleich zu 2010 einen Anstieg von 10,7 Millionen Euro (plus 4,8 Prozent) auf. Der Gewinn vor Steuern ist um zehn Prozent angestiegen und der Reingewinn liegt mit 17,3 Millionen Euro um drei Prozent über dem Vorjahr, wie aus der Bilanz hervorgeht. Die insgesamt verwalteten Geldmittel (Einlagen und Ausleihungen) beliefen sich auf 17,8 Milliarden Euro.Für das Geschäftsjahr 2012 erhalten die Aktionäre eine Dividendenausschüttung in der Höhe von über zehn Millionen Euro, das entspricht 2,85 Euro pro Aktie (gegenüber 2,80 Euro im vorhergehenden Jahr).Die Südtiroler Sparkasse hat im Jahr 2011 ihre Präsenz im norditalienischem Raum verstärkt: Sie hat mit Januar 2012 den italienischen Betriebszweig der Kärntner Sparkasse übernommen und eine Filiale in Udine, die erste in Friaul-Julisch-Venetien eröffnet.Die Bank ist damit nunmehr mit 121 Filialen auf der strategischen Achse München-Verona und Mailand-Venedig vertreten.