Konkret belief sich der Reingewinn auf 117,7 Millionen Euro, was einem Anstieg von 43,1 Prozent gegenüber dem Jahr davor entspricht. Das teilte die Sparkasse am Dienstag mit. Die Volksbank hatte vor wenigen Tagen einen Überschuss von 126 Millionen Euro verkündet ( <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/neues-rekordjahr-fuer-die-volksbank" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wir haben berichtet</a>).<h3> Steigerung von 3,0 Prozent gegenüber 2023</h3>Die Geschäftszahlen auf Gruppenebene unterstreichen laut Sparkasse die solide Ertragskraft des Instituts. Der Gesamtertrag – bereinigt um einmalige Effekte – belief sich auf 446,6 Millionen Euro, was einer Steigerung von 3,0 Prozent gegenüber 2023 entspricht. <BR /><BR />Während der Zinsertrag mit 296,0 Millionen Euro leicht rückläufig war (minus 1,8 Prozent), stieg der Provisionsertrag um 2,0 Prozent auf 136,1 Millionen Euro. Der Finanzertrag habe sich deutlich verbessert und erreichte 14,4 Millionen Euro, nachdem er im Vorjahr noch im negativen Bereich lag.<h3> Die Rolle der Civibank</h3>Immer wichtiger für die Sparkasse wird die Civibank, die mit einem Gewinn von 20 Millionen Euro einen wesentlichen Beitrag zum Ergebnis der Gruppe leistete. 2022 noch defizitär, kämpfte sie sich 2023 erstmals in die Gewinnzone und baute die Überschüsse nun deutlich aus. Die Zahlen verdeutlichen laut Sparkasse, dass die Übernahme Früchte trage. <h3> Keinerlei Probleme bereitete die Kreditqualität</h3>2024 markierte einen Wendepunkt in der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie läutete eine Ära der Zinssenkungen ein, das Umfeld für Kreditfinanzierungen verbesserte sich für Kunden dadurch leicht. Für eine Trendumkehr reichte es aber noch nicht ganz: Das Bruttokreditvolumen ging von 10 auf 9,9 Milliarden Euro zurück. <BR /><BR />Keinerlei Probleme bereitete weiterhin die Kreditqualität. Der Anteil der notleidenden Kredite (NPL) betrug brutto 3,9 Prozent und netto bei 1,9 Prozent – Werte, die weit unter dem Branchendurchschnitt lägen.<BR /><BR />Auch die Kapitalstärke der Gruppe habe sich verbessert: Die harte Kernkapitalquote (CET1) sei auf 14,7 Prozent gestiegen, während die Gesamtkapitalquote auf 16,0 Prozent gewachsen sei. Diese Werte zeigten die Stabilität der Sparkasse und ihre Position als eines der solidesten Kreditinstitute in der Region.<BR /><BR /><embed id="dtext86-68531860_quote" /><BR /><BR />Sparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter erklärte, dass die Bank trotz eines schwierigen Marktumfelds ihre Ertragskraft erheblich gesteigert habe und auf Wachstumskurs bleibe. Generaldirektor Nicola Calabrò teilte mit, dass die Sparkasse ihr Potenzial weiter ausschöpfen wolle: „Wir starten 2025 mit großem Optimismus und sind zuversichtlich, unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen.“ <BR /><BR />Zur Sparkassen-Gruppe zählen 174 Filialen und rund 300.000 Kunden.