Dienstag, 07. Juli 2020

Sparkasse verzeichnet Steigerung der Volumina in ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2020 hatte der Gesundheitsnotstand auch Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Trotz dieser schwierigen Zeit zeigen die Zahlen der Sparkasse für die ersten sechs Monate des Jahres einen deutlichen Anstieg der Volumina und bestätigen damit die Wachstumsfähigkeit der Bank.

Die Sparkasse zeigt sich mit ihrer Halbjahresbilanz zufrieden.
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Die Sparkasse zeigt sich mit ihrer Halbjahresbilanz zufrieden. - Foto: © eg
So verzeichnete die Sparkasse einen deutlichen Zuwachs bei den Brutto-Ausleihungen an Kunden, die von 5,8 Milliarden (Mrd.) Euro Ende 2019 auf 6,1 Mrd. Euro (+4%) steigen. Dies bezeugt den klaren Willen der Bank, die wirtschaftlichen Tätigkeiten sowohl durch neue Finanzierungen, als auch durch Tilgungsaussetzungen zu unterstützen.

Eine bedeutende Zunahme gibt es auch bei den direkten Kundeneinlagen die von 6,4 Mrd. auf 6,8 Mrd. Euro (+6%) gestiegen sind. Ein wachsender Vertrauensbeweis von Familien und Unternehmen gegenüber der Sparkasse. Im Vermittlungsgeschäft hingegen konnte die Bank im ersten Halbjahr eine Steigerung von insgesamt 29 Millionen (Mio.) Euro im Vergleich zu Ende 2019 verzeichnen (+1,8%). Dieses positive Ergebnis wurde dank Abfederung der Entwicklungen an den Finanzmärkten durch die Diversifikation der Investitionen erzielt.

Von besonderer Bedeutung sind hingegen die Neuzuflüsse in Anlageprodukte von Seiten der Kunden. Diese beliefen sich in den ersten 6 Monaten auf +84 Mio. Euro, was die führende Rolle der Sparkasse bei Beratungs- und Anlagediensten unterstreicht.

Auch im Versicherungsgeschäft steigen die Anlagevolumina von 1,023 Mrd. Ende 2019 auf 1,052 Mrd. Euro (+3%). Dies unterstreicht die wachsende Kompetenz der Bank, ihren Kunden auch Anlagelösungen anzubieten, die die typischen Vorteile von Versicherungsprodukten beinhalten.

Schließlich übersteigt die Bilanzsumme der Sparkasse die Marke von 10 Mrd. Euro und bestätigt somit den Wachstumstrend der Bank in den letzten Jahren.

„Haben Kunden und Mitarbeiter geschützt“

„Der Gesundheitsnotstand erforderte von unserer Bank, sich auf eine neue und unerwartete Situation einzustellen und diese zu meistern. Wir haben uns bereits in den ersten Tagen aktiviert, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen und unsere Dienste bestmöglich gewährleisten zu können. Wir sind unseren Kunden mit einer Reihe von Finanzierunghilfen zur Seite gestanden, und auch in den kommenden Monaten können sie auf uns zählen. Am 7. August werden wir eine Halbjahresbilanz genehmigen, welche die Stärke und Solidität unserer Sparkasse bestätigen wird“, erklärt Präsident Gerhard Brandstätter.

„2008 und in den folgenden Jahren waren in manchen Fällen einige Banken Teil des Problems, heute hingegen können sie Teil der Lösung sein. Es war keine einfache Zeit, aber die Bank hat bewiesen, dass sie auch komplexe Situationen angehen kann. So hat sie innovative Lösungen eingeführt, damit die Kunden Bankgeschäfte auch im Fernmodus abwickeln können“, fügt der beauftragte Verwalter und Generaldirektor Nicola Calabrò hinzu.

stol