Donnerstag, 09. Dezember 2021

Sparkasse will CiviBank übernehmen

Die Südtiroler Sparkasse hat in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen, die Genehmigung für die Übernahme einer Kontrollbeteiligung an der Banca di Cividale AG – der CiviBank - zu beantragen. Eine 10-prozentige Beteiligung hatte sie schon seit Juni dieses Jahres.

„Eine strategische Entscheidung.“
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„Eine strategische Entscheidung.“ - Foto: © eg
Bereits im Juli bestätigte Sparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter in einem Interview im Tagblatt „Dolomiten“, dass die Sparkasse im Juni eine knapp 10-prozentige Beteiligung an der Civi-Bank im Veneto erworben habe, im September hatte man dann bereits 17 Prozent Anteil übernommen – „eine strategische, die wir sicherlich noch ausbauen wollen“, so Brandstätter damals.

Dies soll nun geschehen: Das Übernahmeangebot der Sparkasse erfolge auf die Gesamtheit der Aktien von CiviBank, sowie der Warrants, die von jenen gehalten werden, die Aktionäre von CiviBank vor der letzten Kapitalerhöhung waren. Der Angebotspreis beträgt 6,50 Euro
pro Aktie und 0,1575 Euro pro Warrant.

Der angebotene Preis pro Aktie beinhalte einen Aufschlag von 22,64 Prozent im Vergleich zur Notierung im Zeitraum 15. Oktober 2021 bis 03. Dezember 2021 auf dem Hi-Mtf-Markt und von 21,02 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der Preise der vergangenen 12 Monate auf dem Hi-Mtf-Markt, heißt es von der Sparkasse.




Das Ziel des öffentlichen Übernahmeangebotes sei es, die Voraussetzungen für mögliche wirtschaftliche Synergien zwischen den beiden Banken zu schaffen, wobei die Identität, die Unternehmenseigenständigkeit und die Marke von CiviBank erhalten bleiben, heißt es von der Sparkasse.

„Wir haben eine sehr wichtige strategische Entscheidung getroffen“, sagt Sparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter. „Wir sind überzeugt, dass diese für beide Banken weitere Entwicklungsmöglichkeiten beinhaltet, mit dem klaren Ziel, die Stärken von zwei gesunden und leistungsfähigen Banken zu bündeln.“

sor