Mittwoch, 21. Februar 2018

Spatenstich bei TechnoAlpin

Das Bozner Unternehmen TechnoAlpin steht für Schneekanonen auf der ganzen Welt und betreut über 2.200 Kunden in mehr als 50 Ländern. Aufgrund steigender Anforderungen der Wintersportbetreiber auf der ganzen Welt errichtet TechnoAlpin in diesem Jahr ein neues Produktionsgebäude in der Landeshauptstadt.

Foto: DLife
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Foto: DLife

Am Mittwoch fand der Spatenstich für die Errichtung des neuen Produktionsgebäudes von TechnoAlpin statt. Mit 2019 wird die gesamte Produktion des weltweiten Innovationsführers in die Siemensstraße in Bozen verlegt.

Bei der Spatenstichfeier waren neben den Geschäftsführern Erich Gummerer und Walter Rieder auch Landeshauptmann Arno Kompatscher, Bürgermeister Renzo Caramaschi, Josef Negri, Direktor des Unternehmerverbandes und Architekt Fabio Rossa anwesend.

Bozen als Zentrum der Schneeproduktion 

Jährlich tätigen Skigebiete auf der ganzen Welt zukunftsorientierte Investitionen. Die steigende Auftragslage führt auch zu einem dynamischen Unternehmenswachstum von TechnoAlpin. „Skigebiete sind auf Planungssicherheit angewiesen, damit ein erfolgreicher Wintertourismus garantiert werden kann. Konstante Schneequalität, auch bei einer hohen Beanspruchung der Piste, wird heute vorausgesetzt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird das neue Produktionsgebäude in Bozen künftig eine große Rolle spielen“, so Walter Rieder, Präsident von TechnoAlpin.

Das Unternehmen beschäftigt in Bozen mehr als 300 Mitarbeiter. Während der Hochsaison werden im neuen Produktionsgebäude 150 Arbeiter tätig sein, ein Teil dieser Arbeitsplätze wird im Zuge des Baus neu geschaffen. Abgeschlossen werden die Bauarbeiten Ende dieses Jahres. Im Januar 2019 soll der Standort planmäßig den Betrieb aufnehmen. 

Als Standort für den Bau des Produktionsgebäudes fiel eine klare Entscheidung auf Bozen – ein Bekenntnis zum Standort Südtirol. „Hier verbindet uns ein besonders partnerschaftliches Verhältnis zu unseren Kunden. Ein weiterer wesentlicher Baustein sind die Südtiroler Mitarbeiter, die durch ihren hohen Einsatz, ihre Flexibilität und ihren hohen Anspruch an die Qualität die TechnoAlpin zu dem gemacht haben, was sie heute ist.“, ist Erich Gummerer, CEO von TechnoAlpin überzeugt.

„Dieses neue Produktionsgebäude ermöglicht uns auch ein Wachstum in weitere Segmente. Die Indoor-Beschneiung wird ein immer größerer Bereich, mit Wachstum in Ländern die bislang nicht auf unserer Referenzliste standen. Doha und Ägypten sind nur zwei Beispiele in denen wir aktuell Projekte umsetzen dürfen.“

Form und Funktion im Einklang 

Das neue Produktionsgebäude in der Siemensstraße wird knapp 110.000 Kubikmetern auf dem 14.500 Quadratmeter großen Areal umfassen. Auf insgesamt 4 Etagen (eine davon unterirdisch) befinden sich dort in Zukunft die gesamte Produktionsstätte, ein Lager für Schneeerzeuger, sowie Büros und Sitzungssäle.

„Die Planung eines Industriegebäudes muss sich zum Ziel setzen, einen Einklang zu schaffen, zwischen Erscheinungsbild und Produktionsprozessen, die es beinhalten wird“, erklärt Architekt Fabio Rossa von area17 seinen Zugang bei der Planung. Der Teil des Gebäudes, der die Produktionsstätte beinhaltet, schafft durch die Zusammensetzung und Rotation von zwei Arten von vorgefertigten Betonplatten eine technische Fassade und leitet das Tageslicht punktuell ins Innere. „Der dynamische Büro-Quader kommuniziert über seine Form und die Verwendung der Brand-Farben von TechnoAlpin klar die Identität des Unternehmens.“

stol

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