Montag, 19. Februar 2018

Speck Konsortium: Kernthema Export

Im Zuge der jährlichen Mitgliederversammlung des Südtiroler Speck Konsortium im NOI Techpark Südtirol wurde auf das abgelaufene Jahr zurückgeblickt und die Weichen für die Zukunft gestellt. Dabei wurde der amtierende Präsident, Andreas Moser, für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt sowie die Schwerpunktthemen für die Zukunft definiert.

Der Verwaltungsrat: v.l.n.r. Florian Siebenförcher, Alessandro Andreetto, Andreas Moser, Günther Windegger, David Recla, Walter Nocker. - Foto: Südtiroler Speck Konsortium
Badge Local
Der Verwaltungsrat: v.l.n.r. Florian Siebenförcher, Alessandro Andreetto, Andreas Moser, Günther Windegger, David Recla, Walter Nocker. - Foto: Südtiroler Speck Konsortium

2017 hat vorgeschnittener Speck nach wie vor am besten den Bedürfnissen der modernen Konsumenten entsprochen, welchen einen hohen Wert auf Bequemlichkeit legen. Hinzu kommt, dass die Haushalte immer kleiner werden und besonders kleine Verpackungseinheiten überdurchschnittlich wachsen. 2017 wurden rund 68 Prozent der Produktion von Südtiroler Speck g.g.A. in Italien abgesetzt, ein bedeutende Menge davon in Südtirol selbst.

Die guten Zahlen aus dem Tourismussektor haben sich positiv auf den Speckverkauf in Südtirol ausgewirkt

Ein Stück Speck als Mitbringsel für Freunde und Familie ist bei den Südtirol-Urlaubern sehr beliebt. Auch über die Grenzen Italiens hinaus ist Südtiroler Speck ein nachgefragtes Produkt. Wichtigster Exportmarkt für den Südtiroler Speck ist weiterhin Deutschland mit knapp 27 Prozent. Weitere Exportmärkte sind USA (2 Prozent), Frankreich (knapp über 1 Prozent), Österreich (1 Prozent) sowie die Schweiz und 20 weitere Märkte.

Produktion gestiegen

Im Jahr 2017 ist die Produktion von Südtiroler Speck g.g.A. um 2,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016 angestiegen. Der typische Geschmack sowie die bequeme Handhabung in der Küche werden von den Konsumenten sehr geschätzt.

Für den wiedergewählten Präsidenten, Andreas Moser, bleiben die Kernthemen des Südtiroler Speck Konsortiums unverändert: „Man ist bemüht die Qualität des Südtiroler Speck g.g.A. konstant zu verbessern, die Bekanntheit der Marke „Südtiroler Speck“ zu steigern und die Marke vor Missbrauch zu schützen“. Gleichzeitig möchte man Produktinnovationen zur Steigerung der Qualität fördern und die Zusammenarbeit mit lokalen Forschungseinrichtungen verstärkt suchen.

Im soeben eröffneten NOI Techpark wird unter der Federführung der IDM Südtirol und des Versuchszentrum Laimburg eine Pilotanlage von Speck entstehen

“Als Speck Konsortium begrüßen wir diesen Schritt der Provinz Bozen und sind überzeugt, dass dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Speckproduzenten gestärkt werden kann. Innovation kombiniert mit der Vielseitigkeit von Speck in der Küche ist eine Chance für unseren Sektor“, so Moser. Neben Andreas Moser, wurden Vizepräsident Günther Windegger sowie Florian Siebenförcher, Walter Nocker, David Recla und Alessandro Andreetto in den Verwaltungsrat gewählt.

Export in neue Märkte geplant

Die paritätische Vertretung von Handwerks- und Industriebetrieben ist im Südtiroler Speck Konsortium seit seiner Gründung üblich. Ein weiteres Kernthema für den Verwaltungsrat ist der Export in neue Märkte. Hier wird das Südtiroler Speck Konsortium die Hersteller insbesondere für den Export in entfernte Märkte wie USA, Frankreich und Kanada unterstützen.

Für die Kernmärkte Italien und Deutschland hingegen ist ein Marketingprojekt geplant, um die Konsumfrequenz von Südtiroler Speck zu steigern. Abgerundet wird das Jahresprogramm durch gezielte Aktionen in Südtirol.

stol

stol