Mittwoch, 13. Januar 2016

Spitzentreffen zur VW-Abgaskrise liefert keine schnelle Lösung

In der Abgas-Krise hat ein mit Spannung erwartetes Gipfeltreffen von Volkswagen und der mächtigen US-Umweltbehörde EPA in Washington keine neuen Lösungen gebracht.

„Wir wissen es zu schätzen, dass sich die Vorsitzende der EPA, Gina McCarthy, die Zeit für ein Treffen mit uns genommen hat“, teilte VW am Mittwoch im Anschluss an die Zusammenkunft von VW-Konzernchef Matthias Müller mit.

Volkswagen werde weiterhin in vollem Umfang mit den US-Behörden EPA und CARB zusammenarbeiten.

Müller war im Anschluss an die US-Automesse in Detroit extra nach Washington gekommen, um mit der EPA über Lösungsvorschläge für das Diesel-Dilemma zu sprechen.

Es war seit Bekanntwerden der Manipulationen Mitte September das erste Treffen auf höchster Ebene zwischen VW und amerikanischen Staatsvertretern. Eine Einigung war dabei nicht erwartet worden. Im Anschluss wollte der Konzernchef nach Angaben aus Konzernkreisen zudem noch Gespräche mit Kongressabgeordneten führen.

apa/dpa

stol