Dienstag, 06. Oktober 2020

Ständige Konferenz der Handelskammern Bozen und Trient tagt in Kellerei Tramin

Am Montag fand in der Kellerei Tramin die Ständige Konferenz der Handelskammern von Bozen und Trient statt. Auf der Tagesordnung stand der Ausbau der Zusammenarbeit im Hinblick auf wichtige lokale Wirtschaftsthemen wie Erreichbarkeit, Tourismus, landwirtschaftliche Produkte und Önogastronomie sowie Zusatzvorsorge.

Bei dem Treffen am Dienstag ging es vor allem um die Erreichbarkeit und deren Bedeutung für den wirtschaftlichen Wohlstand. Im Bild die Teilnehmer des Zweikammertreffens.
Badge Local
Bei dem Treffen am Dienstag ging es vor allem um die Erreichbarkeit und deren Bedeutung für den wirtschaftlichen Wohlstand. Im Bild die Teilnehmer des Zweikammertreffens. - Foto: © Handelskammer
Ziel der Ständigen Konferenz der Handelskammern von Bozen und Trient ist es, Tätigkeiten und Projekte in Bereichen, die die gesamte Region betreffen, abzustimmen und zu fördern. Als einheitlicher Ansprechpartner für die gesamte Region Trentino-Südtirol ermöglicht sie zudem den beiden Handelskammern, auf gesamtstaatlicher Ebene und innerhalb des italienischen Handelskammersystems stärker aufzutreten.

„Die Ständige Konferenz der Handelskammern von Bozen und Trient will Vorhaben zur Steigerung des wirtschaftlichen Wachstums in beiden Provinzen fördern. In diesem Sinne beschäftigt sie sich mit regional relevanten Themen wie Erreichbarkeit, Nahzieltourismus, landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Önogastronomie“, erklärten die Präsidenten der Handelskammern von Bozen und Trient Michl Ebner und Giovanni Bort.

Bei dem Treffen am Dienstag ging es vor allem um die Erreichbarkeit und deren Bedeutung für den wirtschaftlichen Wohlstand. Dabei untermauerte die Ständige Konferenz die Notwendigkeit einer stärkeren Digitalisierung entlang des Brennerkorridors, um einen störungsfreien Verkehrsfluss zu gewährleisten und Straße und Schiene besser zu verbinden. In Hinblick auf den Personentransport halten die zwei Handelskammern gute Anschlüsse der Region an das In- und Ausland für besonders wichtig. Zu diesem Zweck müssen die Zugverbindungen im Allgemeinen ausgebaut und einige strategische Strecken weiter verstärkt werden, so zum Beispiel die Direktzüge Bozen-Mailand oder München-Brüssel.

Ein weiteres Thema war, gemeinsame Maßnahmen zur Förderung von regionalen landwirtschaftlichen und önogastronomischen Produkten zu entwickeln, insbesondere für die Weinwirtschaft, die Milchwirtschaft, die Bäckereien und die Gastronomie. Es gilt dabei, regionale Produkte und Erzeugnisse aus Berggebieten gezielt zu fördern.

Anschließend wurde die Social-Media-Kampagne zur Förderung des Nahzieltourismus vorgestellt. Damit möchten die zwei Handelskammern den weniger bekannten Destinationen in Südtirol und im Trentino mehr Sichtbarkeit verleihen.

Zum Abschluss beschloss die Ständige Konferenz, eine gemeinsame Studie über das Verhalten der erwerbstätigen Bevölkerung in Trentino-Südtirol in Bezug auf die Zusatzvorsorge, wie zum Beispiel Rentenfonds zu erstellen.

stol