Wahrscheinlich mehr als andere Wirtschaftssektoren sieht sich die Landwirtschaft mit existenzgefährdenden, aber auch faszinierend chancenreichen Zukunftsszenarien konfrontiert, heißt es. Und weiter: Wer sich dafür entscheidet, als Jungbauer, Hofübernehmer oder Existenzgründer einen landwirtschaftlichen Betrieb zu übernehmen oder zu gründen, verdient Respekt und Unterstützung.Die Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft Südtirol hat dazu eine neue Initiative ins Leben gerufen, um jene Menschen zu fördern und zu unterstützen, die sich dazu entschlossen haben, ein landwirtschaftliches Unternehmen zu gründen oder in ein solches einzusteigen.Bezahlung erst nach 356 TagenSie alle sollen für die Dauer eines Jahres ab Existenzgründung oder Hofübernahme in den Genuss einer Reihe von Vorteilen kommen.So brauchen in der Zeit alle Einkäufe und Anschaffungen, ob dies nun Saatgut, Anlagen, Dünger, Pflanzenschutzmittel, Futtermittel, Gerätschaften, Maschinen oder andere Produkte sind, erst nach einem Jahr bezahlt zu werden.Zudem besteht eine Rückvergütung am Jahresende oder ein unmittelbarer Preisnachlass von 5 Prozent auf die Einkäufe von landwirtschaftlichen Produktionsmitteln, 15 Prozent auf Geräte und Artikel für Hof, Haus und Garten und 30 Porzent auf Versicherungen.Wie erfolgt der Nachweis?Um in den Genuss der Starthilfe zu kommen, genügt es, die Übernahme des Hofes bzw. die Gründung des landwirtschaftlichen Betriebes durch die Eröffnung einer MwSt.-Position und die Eintragung der landwirtschaftlichen Tätigkeit in das Handelsregister sowie das Vorsorgeinstitut NISF/INPS nachweisen zu können.stol