Der Vielmarkenkonzern – dazu gehören unter anderem Opel, Peugeot, Chrysler, Alfa Romeo und Jeep – hatte bereits vor Wochen mitgeteilt, dass er wegen der Änderung des Elektrokurses der Regierung von US-Präsident Donald Trump und der folgenden Nachfrageschwäche in den USA viel Geld abschreiben muss. <BR /><BR />Letztlich beliefen sich die Wertminderungen im Gesamtjahr auf über 22 Milliarden Euro. Aber auch bereinigt um die Sonderkosten kam der Konzern stark unter Druck und fuhr im Tagesgeschäft wegen Preisdrucks rote Zahlen ein – sowohl in Nordamerika, wo der Konzern einst mit seinen Pick-ups und SUVs den Löwenanteil seiner Gewinne machte, als auch in Europa.<h3> Wie der neue Konzernchef den Kurs ändern will</h3>Der neue Konzernchef Antonio Filosa war angetreten, um den Konzern nach einer hausgemachten Krise in den USA im Tagesgeschäft wieder auf Kurs zu bringen. Stellantis streicht Elektromodelle, bietet mehr Verbrenner- und Mischantriebe an und baut die Produktion und seine Lieferketten um. Auch die anderen US-Autoriesen General Motors und Ford mussten viele Milliarden auf ihren eingeschlagenen Elektrokurs abschreiben.