Donnerstag, 03. November 2016

Stiftung Sparkasse gegen die jugendliche Bildungsarmut

Fast die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren in Italien haben laut einer Studie noch nie ein Buch außerhalb des Schulunterrichtes gelesen. Die Stiftung Südtiroler Sparkasse möchte dem nun entgegenwirken.

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Foto: © APA

Weiter besagt die Studie der NPO „Save the Children onlus“ aus dem Jahr 2014, dass 55 Prozent derselben Gruppe kein Museum besucht und 45 Prozent keinen Sport praktiziert. Phänomene wie Schulabbruch und Bildungsverweigerung zeigen laut Studie zudem eine steigende Tendenz.

Um dieser jugendlichen Bildungsarmut entgegenzuwirken, die oft mit materieller Armut einhergeht, hat der Dachverband der Sparkassenstiftungen (ACRI) ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, um alternative Formen zu erproben, durch welche Bildungshindernisse wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Natur abgebaut werden können. 

"Die Stiftung Südtiroler Sparkasse wird sich im am vorerst für den Zeitraum 2017-2020 eingerichteten „Nationalen Fonds zur Bekämpfung der jugendlichen Bildungsarmut“ beteiligen. Der Förderfonds wird von insgesamt 88 Bankenstiftungen mit einem Gesamtbudget von 120 Millionen Euro pro Jahr ausgestattet werden.

Der auf Staatsebene angelegte Fonds wird unter der Voraussetzung, dass förderwürdige Projekte eingereicht werden, für alle Regionen bestimmte Kontingente an Fördergeldern reservieren. 

An den beiden Ausschreibungen können sich lokale Organisationen und Vereinigungen in Teams von mindestens zwei Partnern mit Projektvorschlägen in digitaler Form bis 16. Jänner 2017 an der Ausschreibung für Kinder im Alter von 0-6 Jahren bzw. bis 8. Februar 2017 für Jugendliche im Alter von 11-17 Jahren beteiligen. 

Infos zur Wettbewerbsausschreibung sind abrufbar unter http://www.conibambini.org/bandi-e-iniziative.

Interessierte Organisationen können sich auch direkt an die Stiftung Südtiroler Sparkasse wenden (Tel. 0471 316000).

stol