<BR /><BR />Positiv: Die Haushalte meldeten in der Jänner-Umfrage eine Verbesserung der eigenen finanziellen Lage und zeigten sich auch hinsichtlich der Entwicklung des Arbeitsmarktes optimistisch. Sie gehen davon aus, dass die bereits sehr niedrige Arbeitslosenquote in den kommenden Monaten weiter sinken könnte. <BR /><BR />Allerdings zeigt die Umfrage auch eine starke Ungewissheit, wie das Wifo schreibt. Im Vergleich zur Oktober-Umfrage gaben weniger Konsumenten an, demnächst langlebige Güter, wie Haushaltsgeräte und Möbel, kaufen zu wollen. Größere Anschaffungen werden also aufgeschoben. <BR /><BR />Zudem schätzen die Verbraucher die künftige Entwicklung der Südtiroler Wirtschaft weniger gut ein als noch im Herbst.<BR /><BR />„Trotz der verbesserten Einschätzung der eigenen finanziellen Situation bleibt die Unsicherheit der Südtiroler Haushalte aufgrund der internationalen geopolitischen Spannungen und deren möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft weiterhin hoch“, erklärt Handelskammerpräsident Michl Ebner die Ursachen. <BR /><BR />Europaweit aber auch in Italien sowie Deutschland und Österreich, den wichtigsten Handelspartnern Südtirols, hat sich das Konsumklima hingegen zuletzt gebessert, bewegt sich aber unter dem Südtiroler Niveau.