Zwischen Jänner und Oktober sind laut Landesstatistikamt Astat 34,4 Millionen Nächtigungen in Südtirol gemeldet worden – ein Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr. <BR />Getragen wird dieses Wachstum vor allem von der starken Zunahme internationaler Gäste. Deren Nächtigungen legten um 14 Prozent zu und konnten damit das Minus im wichtigsten Kernmarkt Deutschland ausgleichen. Denn die Übernachtungen deutscher Gäste gingen in den ersten zehn Monaten des Jahres laut Astat um rund drei Prozent zurück. Der zweitwichtigste Markt Italien blieb hingegen weitgehend stabil und verzeichnete ein leichtes Plus von 1,2 Prozent.<BR /><BR />„Trotz des Rückgangs der deutschen Gäste bleibt der Tourismussektor ein wichtiger Wachstumsmotor für unsere Wirtschaft und eine besonders wichtige Einkommensquelle auch in den Randgebieten“, hebt Handelskammer-Präsident Michl Ebner hervor. <BR /><BR />Diese Entwicklung spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Zwischen Jänner und Oktober waren im Südtiroler Gastgewerbe durchschnittlich fast 37.800 Mitarbeiter beschäftigt – ein Anstieg von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.<h3> Unternehmer sind auch für 2026 optimistisch</h3>Sowohl Beherbergungsbetriebe als auch Restaurants und Bars bewerten ihre Ertragslage überwiegend positiv. Mit gleicher Zuversicht blicken die Unternehmer auch auf das kommende Jahr.<BR /><BR />Alle Betreiber von Restaurants rechnen mit einem befriedigenden Geschäftsergebnis, unter anderem deshalb, weil der Anstieg der Betriebskosten moderat ausfallen dürfte.