Samstag, 12. Oktober 2019

Strafe für viele Obst-und Weinbauern

Beim Äpfelklauben und Wimmen sind Bauern meist froh um jede helfende Hand. Aber selbst wenn Freunde und Bekannte dabei anpacken, müssen diese gemeldet sein. Andernfalls werden Strafen verhängt.

Bauern, die bei der Apfel- oder Weinernte ihre Saisonkräfte nicht anmelden, müssen tief in die Tasche greifen, wenn sie dabei erwischt werden.
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Bauern, die bei der Apfel- oder Weinernte ihre Saisonkräfte nicht anmelden, müssen tief in die Tasche greifen, wenn sie dabei erwischt werden. - Foto: © jo
In diesen Wochen kontrollieren Arbeitsinspektorat, Finanzwache und NISF/INPS auch abgelegene Obstwiesen und Weinberge. Besonderes Augenmerk wird auf versteckte Orte gelegt. Und tatsächlich kassierten Bauern bereits drakonische Strafen.

Bauern, die bei der Apfel- oder Weinernte ihre Saisonkräfte nicht anmelden, müssen tief in die Tasche greifen, wenn sie dabei erwischt werden: im Durchschnitt 3600 Euro pro Schwarzarbeiter. Heuer wurden bereits 2 Landwirte mit mehr als 5 nicht gemeldeten Saisonkräften gestraft und darüber hinaus noch Dutzende weitere schwarz beschäftigte Erntehelfer bei anderen Bauern ausfindig gemacht, berichtet der Direktor des Arbeitsins pektorats, Sieghart Flader.

Die Kontrolleure schauen auch bei Traktoren und Erntemaschinen genauer hin – unter anderem, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Überrollbügel tatsächlich montiert wurden.




hof