Die Betreiber der großen Kraftwerke im Land dürfen sich schon mal die Hände reiben. Sie können nun ein Jahr länger Strom produzieren und verkaufen als bislang vorgesehen. Die Konzessionen für Südtirols Großwasserableitungen wären nämlich am 31. Dezember 2023 verfallen, genau ein Jahr vor jenen im restlichen Italien. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-54500613_quote" /><BR /><BR /><BR />„Damit wäre Südtirol sozusagen zum Versuchskaninchen in Sachen Konzessionsvergabe bei den großen Wasserableitungen gewesen“, sagt SVP-Senator Meinhard Durnwalder. Dank seines Abänderungsantrages zum Konkurrenzgesetz erfolgt nun mittels Abänderung von Artikel 13 des Autonomiestatutes eine Angleichung des Verfallstermins für die Großwasserableitungen. Am Montag stimmt der Senat über das Gesetz ab und wird damit grünes Licht für diese Angleichung geben. <BR /><BR />Damit bleiben die Großkraftwerke ein Jahr länger in Südtiroler Hand. „Und kommt es zu einer gesamtstaatlichen Verschiebung der Neuausschreibung, verschiebt sich dieser Termin für Südtirols Kraftwerke automatisch mit“, erklärt Durnwalder. Ebenfalls im Gesetz eingebaut ist die Golden-Power-Regel, welche die Kraftwerke zu strategischen Strukturen von nationalem Interesse erhebt. Damit sind sie vor Konkurrenz aus dem Ausland eigens geschützt.