Die europäischen Regierungen müssten sich mehr anstrengen, um für den technologischen Wandel in der Landwirtschaft günstige Voraussetzungen zu schaffen, heißt es in dem Papier – ein heißes Eisen, da „technologische Innovation“ in der Landwirtschaft den in Europa umstrittenen Einsatz genveränderten Saatguts beinhaltet.„Smarte“ Zuchtmethoden, Genom-Editierung und genetische Veränderung könnten in der Lage sein, „dürre- und hitzebeständiges Anbaugut zu produzieren und die Folgen der globalen Erwärmung abzumildern“, heißt es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.Am anderen Ende der Skala steht eine pessimistische Einschätzung: Auch die Technologisierung der Landwirtschaft könnte demnach nicht verhindern, dass die globale Lebensmittelproduktion wegen der globalen Erwärmung sinkt. „Lebensmittel sind teuer und manchmal von schlechter Qualität“, nehmen die PwC-Agrarfachleute für diesen Fall an. Weltweite Knappheit würde zu Protektionismus führen.dpa