Die drei Staaten, die zusammen rund 20 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften, haben alle seit einigen Wochen neue Regierungen – sie hoffen, mit Hilfe engerer Wirtschaftsbeziehungen auch ihre territorialen Auseinandersetzungen hinter sich lassen zu können.Die Idee einer Freihandelszone zwischen den drei Ländern gibt es schon seit fast 15 Jahren – nun aber kommt Diplomatenangaben zufolge Schwung in die Sache, weil China die Verhandlungen vorantreibe. Peking, der wichtigste Handelspartner Japans und Südkoreas, will ein Gegengewicht zu der von den USA vorangetriebenen Transpazifischen Partnerschaft (TPP) bilden. Die TPP soll einmal die größte Freihandelszone der Welt werden – teilnehmen wollen Australien, Brunei, Chile, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur, Vietnam. Japan kam im März dazu.apa/afp