Im Rahmen einer Gala-Nacht im Stadttheater Bozen wurden die jeweils ersten drei Nominierten jeder Kategorie vorgestellt und die vier Gewinner ausgezeichnet.Kategorie MarketingIn der Kategorie Marketing ging es um ein innovatives, umgesetztes Marketingprojekt. „In dieser Kategorie ließen sich fast alle von der Idee leiten, aus etwas Traditionellem etwas Zukunftsfähiges zu machen“, sagte Landesrat Hans Berger.Nominiert wurden die Projekte Kohl Bergapfelsäfte vom Obsthof Troidner vom Ritten, „Holzbrillen“ von WoodOne aus Vahrn und die Kommunikationskampagne der Brauerei Forst aus Algund.Die Wahl fiel auf den Apfelsaftproduzenten vom Ritten. „Thomas Kohl gelingt es, den Apfelsaft als südtiroltypisches Prämiumprodukt zu positionieren“, so die Fachjury.Kategorie ExportIn der Kategorie Export waren strategisches Vorgehen und neue Wege bei der Erschließung neuer Absatzmärkte gefragt.Nominiert wurden die Unternehmen Prokoss aus Auer mit seinen Regalsystemen, Durst Phototechnik aus Brixen und der Süßwarenhersteller Loacker vom Ritten.In dieser Kategorie setzte sich schließlich der international tätige Waffelproduzent durch. „Loacker beeindruckt durch seine Konsequenz in der Markenführung und beim Aufbau eines starken Vertriebs weltweit“, begründete Landesrat Thomas Widmann in seiner Laudatio die Entscheidung der Fachjury.Der Preis wurde von Christine Zuenelli-Loacker entgegengenommen.Kategorie InnovationIn der dritten Kategorie stand die Innovation, eine der wirtschaftlichen Schlüsselqualifikationen schlechthin, im Fokus.„In dieser Kategorie hatte die sechsköpfige Fachjury kein konkretes Projekt zu bewerten, sondern es geht um nichts weniger als die Innovationsfähigkeit des gesamten Unternehmens“, erklärte Landesrat Roberto Bizzo den Anspruch an den Innovation Award.Am überzeugendsten in Punkto technologische Innovation und Prozesse waren die Unternehmen Zirkonzahn aus Gais mit Dentalprodukten, Reha Technologies aus Bozen mit robotergestützten Reha-Systemen und Nordpan, der Massivholzplatten-Hersteller aus Olang.Der Preis ging schließlich an Nordpan, das mit seiner patentierten Nass-Schnitt-Technik, den natürlichen Rohstoff Holz effizienter nutzt als andere Hersteller.Nordpan setze zudem seit einiger Zeit stark auf Kooperationen mit lokalen Unternehmen und erweitere seinen Innovationsprozess damit erheblich, so die Jury.Geschäftsführer Markus Prugger war sichtlich zufrieden, als er den Preis entgegennahm: „Für uns ist es eine schöne Anerkennung für die intensiven Bemühungen der letzten Jahre“, meinte er in seiner Dankesrede.Kategorie InvestmentIn der Kategorie Investment hatte die Fachjury die Firma Heiss Fensterbau für ihre Betriebserweiterung im Sarntal, das Unternehmen TechnoAlpin für den neuen Bozner Firmensitz und Salewa für die Errichtung der Europazentrale in Bozen nominiert.Prämiert wurde der Bergartikelhersteller Salewa.Unternehmenschef Heiner Oberrauch nahm den Preis aus den Händen von Landesrat Thomas Widmann entgegen.„Das ungewöhnliche Gebäude von Salewa ist nicht nur ein neues Wahrzeichen der Stadt Bozen, sondern es werden dort auch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit groß geschrieben. Maßnahmen für das Wohlbefinden der Mitarbeiter qualifizieren Salewa für diesen Preis ebenso wie die öffentlich zugängliche Kletterhalle“, so die Begründung der Jury.Für die Gestaltung des Preises zeichnete der Südtiroler Designer Harry Thaler verantwortlich.Die Südtirol-Awards der Wirtschaft werden von Business Location Südtirol (BLS), der Export Organisation Südtirol (EOS), der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) und dem TIS innovation park jedes Jahr vergeben.