Mit rund 14,77 Millionen Übernachtungen und 3,5 Millionen Ankünften konnten die Höchstwerte aus dem vergangenen Jahr nochmals übertroffen werden. Unterm Strich stehen somit im Zeitraum November bis April 3,5 Prozent mehr Ankünfte und 3,2 Prozent mehr Nächtigungen als im Vorjahr zu Buche, wie aus den aktuellen Daten des Landesstatistikamtes Astat hervorgeht.<h3> Starker Dezember, schwacher März</h3>Besonders stark war der Dezember mit einem Nächtigungsplus von 10,4 Prozent. Aber auch der Februar konnte dank Olympia und Fasching mit einem ordentlichen Plus von 5,2 Prozent aufwarten.<BR /><BR />Dagegen fiel der März stark ab: Die Nächtigungen gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um gut vier Prozent zurück. Der April blieb mit einem Plus von 0,3 Prozent bei den Übernachtungen stabil auf Vorjahresniveau.<h3> Übernachtungen aus Deutschland legen zu</h3>Die wichtigsten Südtirolurlauber bleiben mit großem Abstand nach wie vor die Deutschen und die Italiener. Interessant: Die Zahl der deutschen Urlauber legte trotz Krisenstimmung in der Bundesrepublik sogar weiter zu – um 4,8 Prozent auf rund 5,9 Millionen. Die Übernachtungen italienischer Gäste waren dagegen leicht rückläufig (minus 4,1 Prozent auf 4,1 Millionen).<BR /><BR />Beliebt war Südtirol in diesem Winter weiterhin bei den Polen, die auf immerhin rund 541.000 Übernachtungen kommen (plus 0,9 Prozent). Ein klares Plus verzeichneten die Urlauber aus der Schweiz und Liechtenstein (plus 6,1 Prozent auf 555.000 Übernachtungen) sowie aus Österreich (plus 5,9 Prozent auf 447.000 Nächtigungen).<h3> USA mit einem Plus von 20 Prozent</h3>Auch von außerhalb Europas zieht es Touristen zunehmend in das winterliche Südtirol: So wurden heuer 174.000 Übernachtungen von amerikanischen Gästen verzeichnet – 20 Prozent mehr als im Vorjahr – sowie 260.000 Übernachtungen von Urlaubern aus dem Vereinigten Königreich; das entspricht einem Plus von zwölf Prozent.<BR /><BR />Rückläufig waren dagegen die Nächtigungen von Gästen aus der Tschechischen Republik: Sie nahmen von November bis April um 7,8 Prozent auf 446.000 Nächtigungen ab.