Die Zahl der touristischen Nächtigungen und Ankünfte klettert von Jahr zu Jahr nach oben. Auch das Jahr 2025 bildet keine Ausnahme.<BR /><BR /> Südtirols Beherbergungsbetriebe meldeten laut Astat im Vorjahr etwa 9 Millionen Ankünfte – ein Zuwachs von 3,6 Prozent. Die Übernachtungen stiegen von 37 auf 38,2 Millionen – ein Plus von 2,9 Prozent. <BR /><BR />Zwar sind die Zahlen noch nicht definitiv und können durch Nachmeldungen noch steigen. Fest steht jedoch bereits jetzt: Südtirol übertrifft den Rekordwert des Vorjahres und erreicht allmählich ein Nächtigungsvolumen, das etwa der Toskana (rund 50 Mio.) oder der gesamten Schweiz (42 Mio.) entspricht.<h3>Hauptmärkte verlieren an Gewicht</h3>Getragen wird das Wachstum allerdings nicht mehr von den klassischen Hauptmärkten. Die Übernachtungen italienischer Gäste legten lediglich um ein Prozent zu, jene deutscher Gäste gingen sogar um 2,1 Prozent zurück.<BR /><BR />Damit verliert das Duo Italien–Deutschland weiter an Gewicht: Ihr Anteil an den gesamten Übernachtungen liegt inzwischen bei 73 Prozent. Vor zehn Jahren waren es noch über 80 Prozent.<BR /><BR />Deutlich zulegen konnten hingegen andere Herkunftsländer. Besonders stark wuchs der US-Markt: Die Übernachtungen amerikanischer Gäste stiegen im Vergleich zu 2024 um 33 Prozent von 443.000 auf 590.000. Noch dynamischer entwickelte sich der asiatische Markt, den Astat zusammenfasst: Hier wurde ein Zuwachs von 48 Prozent verzeichnet.<h3> Meisten Nächtigungen im Pustertal</h3>Nach Bezirken betrachtet entfällt ein Großteil der Übernachtungen wie im Vorjahr auf das Pustertal, wo 11,7 Millionen gezählt wurden. Es folgen das Burggrafenamt mit 7,8 Millionen sowie die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern mit 6,9 Millionen Nächtigungen. <BR /><BR />Auch bei den Beherbergungsarten zeigt sich im Vergleich zu den Vorjahren ein stabiles Bild: Fast drei Viertel aller Übernachtungen entfallen auf gastgewerbliche Betriebe wie Hotels und Pensionen. Der restliche Anteil verteilt sich auf nicht gastgewerbliche Unterkünfte, darunter Urlaub auf dem Bauernhof, Campingplätze und Privatquartiere.