Freitag, 14. August 2015

Südtirol mit Nachholbedarf bei Bildung und Forschung

Während die Erwerbstätigkeit in Südtirol sich europaweit sehen lassen kann, gibt es bei Bildung und Forschung Nachholbedarf. Nicht zu unterschätzen ist auch die Armutsgefährdung.

Während sich die Erwerbstätigkeit Südtirols europaweit sehen lassen kann, herrscht in Sachen Forschung noch Nachholbedarf.
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Während sich die Erwerbstätigkeit Südtirols europaweit sehen lassen kann, herrscht in Sachen Forschung noch Nachholbedarf. - Foto: © shutterstock

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) hat für Südtirol die Indikatoren der Europa-2020-Strategie errechnet. Durch eine Gegenüberstellung mit den Nachbargebieten werden die Stärken und Schwächen der Südtiroler Wirtschaft ermittelt.

Zu den Stärken Südtirols zählen demnach vor allem die hohe Erwerbstätigenquote und der erhebliche Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch.

Im Bereich Bildung und Forschung sind die Indikatoren noch teilweise von den EU-Zielen entfernt, sie stellen gleichzeitig aber auch eine Chance für Südtirol auf eine weitere Entwicklung dar.

Armutsgefährdung in Südtirol 

Als Gefahr gilt die Armutsgefährdung. Als Gefahren werden jene Bereiche definiert, in denen Südtirol zwar bessere Ergebnisse als der EU-Schnitt aufweist, aber in denen im Vergleich zu früher eine Verschlechterung eingetreten ist. Hierbei handelt es sich um die Anzahl der von Armut bedrohten Personen, nach Sozialleistungen. Die Daten zur Schätzung dieses Indikators stammen aus dem Jahre 2008. Eine neue Einkommensstudie des ASTAT befindet sich aber bereits in Ausarbeitung und wird aktuellere Ergebnisse zum Thema Armut und soziale Ausgrenzung liefern.

Einzige Schwäche Südtirols sind die Emissionen von Treibhausgasen durch seine Lage an einer der wichtigsten Transitachsen Europas, der Brennerautobahn. 

stol 

stol