Mittwoch, 17. April 2019

Südtirol setzt auf E-Fahrzeuge

Das Land verfolgt die Strategie, einen großen Teil der eigenen Fahrzeuge auf lange Sicht auf Elektroantrieb umzustellen. Ab 2020 sollen dadurch die Institutionen der öffentlichen Verwaltung (Land, Landesagenturen, Sanitätsbetrieb, öffentliche Körperschaften und In-House-Gesellschaften des Landes Südtirol) auf einen elektrisch betriebenen Fuhrpark zurückgreifen können.

Ab 2020 will Südtirol den Institutionen der öffentlichen Verwaltung elektrisch betriebene Autos zur Verfügung stellen.
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Ab 2020 will Südtirol den Institutionen der öffentlichen Verwaltung elektrisch betriebene Autos zur Verfügung stellen. - Foto: © shutterstock

Die Landesvergabeagentur (AOV) hat ein entsprechendes öffentliches Verfahren zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladestationen eingeleitet. Der Auftragswert beträgt 14,5 Millionen Euro und wurde aufgrund einer Schätzung des effektiven Bedarfs der kommenden 3 Jahre festgelegt.

Die Ausschreibung hat den Abschluss einer Rahmenkonvention zum Ziel, mit welcher der Ankauf oder die Langzeit-Anmietung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit reduzierten Umweltbelastungen und geringem Energiekonsum ermöglicht wird. Die Langzeit-Miete wurde dabei dem Leasing vorgezogen, da diese Vorgangsweise als kostengünstiger eingeschätzt wird. 

Günstigstes Angebot gewinnt

Den Auftrag soll schließlich das wirtschaftlich günstigste Angebot in Hinblick auf Preis und Qualität erhalten. Die Ausschreibung umfasst insgesamt 8 Lose – 7 für Fahrzeuge (inkl. Fahrräder), 1 für Ladestationen. Interessierte Betriebe können innerhalb der kommenden 3 Monate ein entsprechendes Angebot hinterlegen.

"Bei der angegebenen Fahrzeuganzahl sowie dem Auftragswert für jedes der Lose handelt es sich um Richtwerte und gleichzeitig um Maximalbeträge. Die einzelnen Körperschaften können nach eigenen Bedürfnissen und Verfügbarkeiten bestimmen, was, wann und in welchem Umfang sie die Ausschreibung nutzen", erklärt AOV-Direktor Thomas Mathà.

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stol