Die Arbeitslosenlisten beweisen es eindeutig: Der Südtiroler Arbeitsmarkt hat bereits rosigere Zeiten gesehen, 8793 Personen waren im diesjährigen Juni in die Arbeitslosenlisten eingetragen. Das entspricht einem Plus von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.Bei den Zahlen spielt die saisonale Arbeitslosigkeit nur bedingt eine Rolle: Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist in fast allen Sektoren zurückgegangen - vor allem in der Bauindustrie, im Bauhandwerk, in der öffentlichen Verwaltung, in der Landwirtschaft, aber auch im Gastgewerbe.Und genau dieser Beschäftigungsrückgang gibt großen Anlass zur Sorge, da Südtirol in den vergangenen Jahren eine solche Entwicklung am Arbeitsmarkt nicht kannte. Noch ist das Ausmaß des Beschäftigungsrückganges mit 0,5 Prozent gering. Wie die weitere Entwicklung am Arbeitsmarkt ausfällt, bleibt abzuwarten.stol