Die Gewinnergruppe, bestehend aus Iris Schwarzer, Johanna Ortner, Luca Gambarotto, Stefano Nadalini und Stefano Rizzi, untersuchte die Milchviehhaltung im Schlerngebiet.Vier Studentengruppen des Studiengangs „Agrarwissenschaften und Umweltmanagement“ der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik besichtigten knapp 100 Bauernhöfe bzw. Ställe im ganzen Land und befragten Bäuerinnen und Bauern vor Ort zur Tierhaltung und dem Tierwohl.Ziel war es, neben einer Bestandsaufnahme Verbesserungsmöglichkeiten für die untersuchten Betriebe zu erarbeiten.Nach Schulungen durch örtliche Tierärzte hatte jede der vier Gruppen die Tierhaltungspraktiken der besuchten Höfe zu beurteilen. Aufbauend auf den Gesprächen und den Besichtigungen haben die Studierenden Verbesserungsvorschläge für die Tierhaltung und die Tiergesundheit erarbeitet.Bewertungskommission erfreut über InnovativesDie Vorschläge wurden einer Bewertungskommission bestehend aus dem Bauernbund-Vizedirektor Ulrich Höllrigl, dem Bauernjugend-Landesobmannstellvertreter Andreas Telser, der Bezirksbäuerin Bozen Antonia Egger Mair, dem Direktor der Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände Christian Plitzner, sowie den Professoren Christian Fischer und Günter Schamel und der Projektbetreuerin Simone Pfuderer vorgestellt.Die Jury war besonders von den vorgestellten Verbesserungsvorschlägen angetan, die neben zielgerichteter Schulung auch innovative Ansätze wie einen intensiveren Technologieeinsatz und eine stärkere Verantwortung der Frauen für die Nutztierhaltung beinhaltenen.„Die Arbeit der Studierenden gibt einen guten Überblick über die Tierhaltung im Land und die Herausforderungen, mit denen die Milchviehbetriebe in diesem Bereich konfrontiert sind“, so Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler, der den Preis an die Studentinnen und Studenten überreichte.