Dienstag, 26. November 2019

Südtiroler Bauernjugend besucht Slowenien

40 Mitglieder der Südtiroler Bauernjugend fuhren am Wochenende von 22. bis 24. November gemeinsam nach Slowenien, um die Kultur und Landwirtschaft vor Ort kennen zu lernen.

: Die Begeisterung und Anzahl der Teilnehmer bei der Landeslehrfahrt der Südtiroler Bauernjugend steigt jährlich an.
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: Die Begeisterung und Anzahl der Teilnehmer bei der Landeslehrfahrt der Südtiroler Bauernjugend steigt jährlich an. - Foto: © Bauernjugend

Den ersten Stopp machte die Gruppe bereits entlang der Reisestrecke in den beeindruckenden Tropfsteinhöhlen von Postojna. Mit dem unterirdischen Zug fuhren die Teilnehmer die 3,7 Kilometer lange Strecke durch die Höhle und den Tanzsaal mit dem Kronleuchter aus Muranoglas und genossen die märchenhafte Atmosphäre. Sobald alle ausgestiegen waren und die Tropfsteine vom Himmel und aus dem Boden ragen sahen, staunten sie nicht schlecht über dieses Wunder der Natur.

Anschließend ging es mit dem Bus direkt ins Zentrum von Ljubljana. Nach dem Check-in im Hotel freuten sich die Teilnehmer der Landeslehrfahrt auf das gemeinsame Abendessen und darauf sich gegenseitig besser kennen zu lernen.

Familie Avsenik – Eine Ikone

Am nächsten Morgen brach die Gruppe nach Begunje auf, um das Avsenik-Museum zu besichtigen. Die legendäre Musikgruppe „Die Oberkrainer“ ist in aller Welt bekannt, der größte Erfolgstitel vom Gründer der Gruppe Slavko Avsenik ist das Trompeten-Echo. Die Mitglieder der Südtiroler Bauernjugend konnten auch bei der Rückfahrt nicht genug von Slavko Avseniks Musik bekommen und hörten sich die neu erworbene CD gleich an.

Bei der anschließenden Hofbesichtigung wurden die Mitglieder der Südtiroler Bauernjugend herzlich von der Familie Globocnik empfangen und erfuhren alles über die Schweinezucht und die Legehennen-Haltung in Slowenien. Im Familienbetrieb werden 20.000 Hühner gehalten, die tagtäglich 15.000 Eier legen. Diese verkauft die Familie in und um Ljubljana.

Gleich danach ging es mit dem Bus zurück ins Zentrum von Ljubljana, wo die Teilnehmer auf eigene Faust die Stadt erkunden konnten. Die Burg von Ljubljana, die in der Stadt auf einem kleinen Hügel thront, half dabei die Orientierung zu behalten.

Lipizzaner Stuten und Hengste


Auf der Rückreise am dritten Tag ging es nach Lipica, das direkt an der italienischen Grenze liegt, um die schönen, weißen Lipizzaner Pferde und ihre Zucht zu besichtigen. Die Besichtigung des Gestüts Lipica war für alle ein besonderes Erlebnis. Die Gruppe lernte die ganze Geschichte des Gestüts von der Gründung bis heute kennen. Die dunklen Fohlen werden mit dem jährlichen Fellwechsel immer heller, bis sie schließlich ihre bekannte weiße Farbe erlangen. Die Hengste werden für die Dressur eingesetzt und die Stuten für die Zucht. Beim gemeinsamen Go-Kart Fahren in Affi konnten die Teilnehmer noch gegeneinander antreten und eine Menge Spaß haben. Die Gruppe kehrte am Sonntagabend mit vielen neuen Eindrucken und neuen Freundschaften nach Südtirol zurück.

stol