Dienstag, 14. März 2017

Südtiroler bringen innovativen Helm auf den Markt

Das Südtiroler Start-up-Unternehmen Seventwenty hat ein neues Sicherheitskonzept für Helme entwickelt. Und will damit den Helm-Markt neu definieren.

Das Südtiroler Start-up-Unternehmen Seventwenty hat ein neues Sicherheitskonzept für Helme entwickelt - Foto: Seventwenty
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Das Südtiroler Start-up-Unternehmen Seventwenty hat ein neues Sicherheitskonzept für Helme entwickelt - Foto: Seventwenty

Die Macher von Seventwenty suchen zur Realisierung ihres Produkts Investoren. Auf ungewöhnlichem Wege. Am heutigen Dienstag tritt Patrick Pedevilla bei der Start-Up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ im österreichischen TV-Sender PULS4 auf.

„In den letzten Jahrzehnten hat es bei Helmen eigentlich keine wirklich großen Neuerungen gegeben“, schreiben die Jungunternehmer in einer Aussendung.

Bisher erfolge die Absorption der Kräfte, die bei einem Aufprall auf den Helm einwirken, prinzipiell über einen Kern aus Polystyrol. Dieser Kunststoff sei zwar leicht, aber auch hart, unflexibel und zerberste bei einem größeren Aufprall. Dadurch verliere er seine Schutzfunktion verliert.

Zusammen mit den Produktdesignern Alessio Abdolahian und Giovanni Crosera entwickelte Patrick Pedevilla ein komplett neues Kernstück für Helme.

Dabei wurde auf die Verwendung des obsoleten Polystyrols verzichtet und es kam eine neuartige, wabenförmige Struktur aus Elastomeren zum Einsatz, die, so Pedevilla, „schon bei den Tests des ersten Prototyps deutlich bessere Werte als die Konkurrenzprodukte erreichte.“

„Wir betreibt weiterhin intensive Produktentwicklung, um uns weiter zu verbessern und um unsere Produktpalette auszubauen. Neben dem urbanen Fahrradhelm Herbie, werden in Zukunft auch spezifische Modelle für das Rennradfahren und das Mountainbiken das Radsegement ergänzen und eigene Modelle für Wintersportarten entwickelt werden“, schreibt Pedevilla.

Seventwenty fokussiert sich mit seinen Helmen auf die Segmente Bike und Ski, bzw. Snowboard.

stol