Freitag, 26. Juni 2020

Südtiroler Energieverband: Neustart in eine grüne Zukunft nach Krise

Die Vollversammlung 2020 des Südtiroler Energieverbands fand am heutigen Freitag in Bozen statt. Der SEV fordert den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und einen umweltgerechten Umbau der Wirtschaft nach dem Shutdown.

Der SEV fordert den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.
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Der SEV fordert den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. - Foto: © shutterstock
Der Südtiroler Energieverband SEV setzt sich für einen klima- und umweltgerechten Neustart nach der COVID-19-Krise ein. „Wir haben sehr viel erreicht, aber wir müssen die Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern wie Wasser, Solarenergie oder Biomasse in Südtirol weiter ausbauen und nicht bremsen, um unsere ehrgeizigen Klimaziele erreichen zu können“, sagt SEV-Direktor Rudi Rienzner.

Südtirol verfüge über Ressourcen und Know-how

Das Ende des Shutdowns sei „eine gute Gelegenheit, um eine eigene Klimastrategie zu entwickeln, die nach vorne schaut und alle Akteure als gleichberechtige Partner mit einbezieht. „Die Menschen haben verstanden, wie wichtig die Nahversorgung heute ist und das gilt auch für den Bereich Energie“, erklärt SEV-Präsident Hanspeter Fuchs. Südtirol verfüge heute über die Ressourcen und das Know-how. Man müsse diese nur nutzen.



Am Freitag fand in Bozen die ordentliche Vollversammlung des Südtiroler Energieverbands (SEV) statt. Aufgrund der immer noch anhaltenden Bedrohung durch das COVID-19-Virus haben die rund 300 Mitgliedsbetriebe in diesem Jahr dem bevollmächtigten Mitglied Johann Gasser vorab ihre Vollmacht mit den entsprechenden Anweisungen erteilt. In dieser neuen Form konnte die Bilanz für das Geschäftsjahr 2019 einstimmig genehmigt werden.

Mit ihren zahlreichen Dienstleistungen deckt die SEV-Gruppe heute sämtliche Bereiche der Südtiroler Energiewirtschaft erfolgreich ab – vom Meldewesen über das Datenmanagement und den Versand von Stromrechnungen bis zur Rechtsberatung und zum Stromhandel.


stol