Donnerstag, 01. Juli 2021

Südtiroler Initiative „KlimaGemeinde“ ausgezeichnet

Eine besondere Auszeichnung erzhielt kürzlich eine Initiative der Südtiroler KlimaHaus Agentur.

Die Klimagemeinden-Initiative wurde ausgezeichnet.
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Die Klimagemeinden-Initiative wurde ausgezeichnet. - Foto: © Klimahaus
Seit 2018 loben FPA (Forum Pubblica Amministrazione) und ASviS (Alleanza Italiana per lo Sviluppo Sostenibile) einen Preis für besonders vorbildliche Best-Practices aus, mit dem eine nachhaltige und resiliente Entwicklung von öffentlichen Verwaltungen und Gebietskörperschaften gefördert werden soll.

Bei der heurigen Auflage am 24. Juni wurde die KlimaHaus Agentur für Ihr Programm KlimaGemeinde mit dem „Premio PA sostenibile e resiliente 2021“ ausgezeichnet. Einen weiteren Preis erhielt das Horizon 2020 Projekt „CoME EASY“, an dem die KlimaHaus Agentur ebenfalls beteiligt ist. Entgegennehmen durfte den Preis Mariadonata Bancher, die das Programm KlimaGemeinde in der Agentur leitet.

Der Wettbewerb richtet sich an Projekte und Initiativen von öffentlichen Verwaltungen, aber auch anderer Organisationen und Startups, die dazu beitragen, die „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung umzusetzen.
Umweltlandesrat Giuliano Vettorato zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: „Der Preis ist Anerkennung und Ansporn zugleich, für eine nachhaltige und ressourcenschonende Gesellschaft einzustehen. Die öffentliche Hand und insbesondere die Gemeinden haben hier Vorbildcharakter für Bürger und Unternehmen, weshalb diese Initiative auch ein ganz wichtiger Baustein in der Umsetzung unserer KlimaLand-Ziele ist.“

Gemeinden werden begleitet

Mit dem Programm KlimaGemeinde werden Gemeinden bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen begleitet und unterstützt. Die Maßnahmen des Programms sind vielfältig und reichen von der Ausarbeitung eines Klimaschutzplans, der Einführung eines kommunalen Energiemanagements, dem Ausbau von erneuerbaren Energien, der Verbesserung der Energieeffizienz von öffentlichen Gebäuden, Anlagen und Infrastrukturen wie beispielsweise der öffentlichen Beleuchtung, über die verschiedenen Einrichtungen und Prozesse zur Ver- und Entsorgung bis hin zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten und der Sensibilisierung der Bevölkerung zu Klimaschutz- und Umweltthemen.

„Diese Anerkennung auf nationaler Ebene freut uns wirklich sehr und bestätigt uns darin, mit der Initiative KlimaGemeinde einen konkreten Mehrwert für Umwelt wie auch Bürger geschaffen zu haben. Denn schließlich sollen sich die Anstrengungen der Gemeinden aufgrund der erzielten Energieeinsparungen ja auch rechnen und zu einer Steigerung der Lebensqualität in den Gemeinden beitragen,“ bekräftigt der Direktor der KlimaHaus Agentur, Ulrich Santa, „Nicht zuletzt erlaubt die Verankerung im European Energy Award den KlimaGemeinden auch den Eintritt in ein internationales Netzwerk von Vorzeigeverwaltungen, mit denen Erfahrungen und Knowhow ausgetauscht und neue Initiativen zum Klimaschutz erarbeitet werden können.“

stol