Dienstag, 23. Januar 2018

Südtiroler Jugendring fechtet EEVE in der Wohnbauförderung an

Der Südtiroler Jugendring (SJR) begrüßt, dass der EEVE (Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung) im Bereich Wohnbau genauer analysiert wird. Die SJR-Vorsitzende Martina de Zordo warnt, dass die Hälfte der jungen Singles keine Wohnbauförderung mehr erhält.

Der Südtiroler Jugendring fechtet den EEVE im Bereich des Wohnbaus an. - Foto: SJR
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Der Südtiroler Jugendring fechtet den EEVE im Bereich des Wohnbaus an. - Foto: SJR

Um eine Wohnbauförderung zu erhalten, braucht es eine Mindestanzahl an Punkten: 20 Punkte für den Kauf und 23 Punkte für den Neubau. Der SJR fordert daher eine Herabsetzung der Mindestpunkteanzahl und weniger Einfluss des Eigenkapitals. Martina de Zordo, Vorsitzende des SJR betont, dass die Einführung des EEVE im Bereich der Wohnbauförderung für alleinstehende Personen, die vielfach jung sind, nicht vorteilhaft sei. Laut Berechnungen des SJR erhält mindestens die Hälfte der jungen Singles keine Wohnbauförderung mehr.  

Martina De Zordo ist die Vorsitzende des SJR. - Foto: SJR

De Zordo hofft nun auf eine rasche Überprüfung des Gesetzes, um die Änderungen auch ins neue Wohnbauförderungsgesetz mit einfließen zu lassen.

Der SJR ist eine Arbeits- und Aktionsgemeinschaft und nimmt sich zusammen mit den Trägern der Jugendarbeit anfallender Probleme der Jugend an, die über die Anliegen der Verbände hinausgehen.

stol  

stol