Freitag, 12. Mai 2017

Südtiroler Produzenten sahnen bei intl. Messe „Mostbarkeiten“ ab

Die Internationale Fachmesse für bäuerliche Obstverarbeiter „Mostbarkeiten“ in Kärnten scheint ein gutes Pflaster für die Südtiroler Betriebe zu sein. Bei den Vergleichsverkostungen für Säfte, Destillate und Essige hat es einen Alpen-Adria-Sieg sowie vier Nationensiege und 58 Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze gegeben.

Insgesamt 58 Auszeichnungen gab es für die Südtiroler Betriebe auf der Internationalen Fachmesse für bäuerliche Obstverarbeiter Mostbarkeiten. Im Bild von links vorne: Andreas Sigmund, Günther Tappeiner und Martin Mauracher (4. von links).
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Insgesamt 58 Auszeichnungen gab es für die Südtiroler Betriebe auf der Internationalen Fachmesse für bäuerliche Obstverarbeiter Mostbarkeiten. Im Bild von links vorne: Andreas Sigmund, Günther Tappeiner und Martin Mauracher (4. von links).

Über 1.400 Produkte von knapp 300 bäuerlichen Betrieben aus mehreren Ländern hat die Jury bei der internationalen Vergleichsverkostung bewertet. Besonders erfolgreich war der „Roter Hahn“-Produzent Martin Rastner vom Knöspelehof in Brixen. Mit dem Marillenbrand holte sich Rastner den Alpen-Adria-Sieg in der Kategorie „Steinobstbrände“. Martin Mauracher vom Fischerhof in Girlan wurde Nationensieger mit seinem Grappa Gewürztraminer und erzielte mit seinen Edelbränden und Likören insgesamt acht Goldmedaillen, drei Mal Silber und acht Mal Bronze.

Gleich zwei Nationensiege gab es für Günther Tappeiner vom Ausserloretzhof in Laas. Der Himbeerlikör und der Williamsbirnenbrand sind die besten im Land. Zudem holte Tappeiner vier erste, elf zweite und elf dritte Plätze. Dass auch Andreas Sigmund vom Schwarzielhof aus Feldthurns zu den Spitzenproduzenten der Marke „Roter Hahn“ gehört, beweisen zwei Goldmedaillen für seine naturtrüben Apfelsäfte. Mit dem „Apfelsaft naturtrüb Jonagold“ schaffte Sigmund zudem den Nationensieg in der Kategorie „Fruchtsäfte“. 

Der Bauernbund zeigt sich erfreut

Erfreut über das hervorragende Abschneiden der heimischen „Roter Hahn“-Betriebe ist Hans Kienzl, Leiter der Abteilung Marketing im Südtiroler Bauernbund: „Die vielen Auszeichnungen bei diesem internationalen Wettbewerb zeigen, dass unsere bäuerlichen Produzenten auf einem hohen Qualitätsniveau produzieren. Ausschlaggebend für den Erfolg sind der große Fleiß und Einsatz der bäuerlichen Direktvermarkter und die gezielte Aus- und Weiterbildung.“

Neben den vier „Roter Hahn“-Produzenten haben noch weitere heimische bäuerliche Betriebe an der Vergleichsverkostung teilgenommen. Daniel Fill hat für seine Säfte und Essige aus Bergäpfeln einmal Silber und zweimal Bronze geholt. Zwei Goldmedaillen gab es für den Betrieb Soini aus Branzoll. Eine Silbermedaille gab es für Franz Egger aus Neumarkt für den Quittencidre. Silber erhielt Jörg Kerschbaumer aus Vilpian mit seinem Apfelessig, gleich wie Hermann Prantl aus Dorf Tirol mit seinem Apfelsaft.

stol 

stol