Mittwoch, 12. August 2015

Südtiroler Sparkasse macht wieder Gewinn

Nach mehreren Quartalen im Minus und dem Rekordverlust von 231,1 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014, ist die Südtiroler Sparkasse im ersten Halbjahr wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.

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Foto: © D

Der Reingewinn betrug mit 30. Juni 3,6 Millionen Euro.

Die Zahlen: Die Gesamteinlagen betrugen in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 8,8 Milliarden Euro und blieben damit im Vergleich zum Gesamtjahr 2014 stabil (9,03 Milliarden Euro).

Um 2,29 Prozent auf insgesamt 6,4 Milliarden Euro gesunken sind die Bruttoausleihungen. Laut Geschäftsführung sei dieser Rückgang hauptsächlich auf die Entwicklung im ersten Halbjahr zurückzuführen, während für das zweite Halbjahr eine wesentliche Festigung des Bestandes festzustellen sei.

Wertberichtigungen nehmen deutlich ab

Positive Signale seien auch hinsichtlich der Kreditqualität festzustellen. „Die

Wertberichtigungen zur Abdeckung von Kreditausfallrisiken haben deutlich abgenommen und belaufen sich auf 33,5 Millionen Euro im Vergleich zu den 124,4 Millionen Euro im selben Vorjahreszeitraum“, heißt es von der Bank. Dies bedeutet ein Minus von 73 Prozent. „Die Risikokosten weisen demnach einen klaren Trend zur Normalisierung auf.“

Der Bestand an ausfallgefährdeten und notleidenden Krediten habe sich hingegen nur unwesentlich verändert: Die hat die entsprechende Wertberichtigungsquote von 43 Prozent auf 44 Prozent erhöht.

Die Kernkapitalquote der Sparkasse beträgt 9,7 Prozent.

Neuer Strategieplan

Verabschiedet hat der Verwaltungsrat der Sparkasse auch den neuen Strategieplan. In diesem ist eine Kapitalerhöhung von 270 Millionen Euro vorgesehen. 

stol