Montag, 10. Februar 2020

Südtiroler Sparkasse mit Gewinn von 27 Millionen Euro

Die Südtiroler Sparkasse hat im Geschäftsjahr 2019 einen Reingewinn von 27 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Gewinn auf Gruppenebene betrug Ende Dezember 29,3 Millionen Euro.

Die Sparkassen-Spitze ist zufrieden mit dem Ergebnis (von links): Generaldirektor Nicola Calabrò, Präsident Gerhard Brandstätter und Vize-Präsident Carlo Costa.
Badge Local
Die Sparkassen-Spitze ist zufrieden mit dem Ergebnis (von links): Generaldirektor Nicola Calabrò, Präsident Gerhard Brandstätter und Vize-Präsident Carlo Costa.
Die Zahl der Problemkredite der Sparkasse sank im vergangenen Jahr auf brutto 6,4 Prozent und entspricht einem Netto-Wert (abzüglich der Rückstellungen) von 2,3 Prozent. Mit diesen Werten und angesichts des hohen Deckungsgrades für Problemkredite (65,9 Prozent) zähle die Sparkasse laut eigenen Aussagen zu „den besten Banken Italiens“.

Die harte Kernkapitalquote CET1 Ratio stieg auf 13,04 Prozent im Vergleich zu 12,30 Prozent im Jahr 2018. Der Reingewinn der Sparkasse belief sich mit Ende Dezember 2019 auf 27,0 Millionen Euro (plus 6,6 Prozent). Ende 2018 waren es noch 25,4 Millionen Euro.

„Mit den Kennzahlen von 2019 wurde das ehrgeizige Ziel angestrebt, unser Risikoniveau jenem auf europäischer Ebene anzugleichen“, betont Sparkassen-Generaldirektor Nicola Calabrò.

„Die Kennzahlen verbessern sich und belegen die Leistungskraft der Bank, zu wachsen und gleichzeitig dem Vorsichtigkeitsprinzip Rechnung zu tragen“, betont Sparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter. Diese beiden Maximen stellten in den vergangenen 5 Jahren die Grundpfeiler der Strategie der Sparkasse dar.

„In einer Bankenwelt, in der oft über die Erfordernis von Fusionen gesprochen wird, um sich auf dem Markt behaupten zu können, bestätigen hingegen unsere Resultate, dass eine gut geführte und mit soliden Führungsgrundsätzen verwaltete Bank sich eigenständig und erfolgreich am Markt behaupten kann“, so Brandstätter.




sor