Samstag, 23. September 2017

Südtiroler Unternehmen forscht am CERN

Seit 22. September forschen in der Schweiz CERN-Wissenschaftler, externe Forscher, Studierende und Unternehmensvertreter in Teams an der Umsetzung in der Supraleiter-Technologie. Mit dabei ist auch das Brixner Unternehmen Microtec.

Am CERN wird physikalische Grundlagenforschung betrieben, insbesondere wird mit Hilfe großer Teilchenbeschleuniger der Aufbau der Materie erforscht. - Foto: CERN
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Am CERN wird physikalische Grundlagenforschung betrieben, insbesondere wird mit Hilfe großer Teilchenbeschleuniger der Aufbau der Materie erforscht. - Foto: CERN

„Es ist eine Ehre für uns, uns mit den weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Supraleiter-Technologie auszutauschen“, freut sich Federico Giudiceandrea, Microtec-Geschäftsführer und Präsident des Südtiroler Unternehmerverbandes.

Microtec gilt als Technologieführer im Bereich der Ertragssteigerung durch intelligente Erkennung und Wertoptimierung von Holz und wurde von der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN ausgewählt worden an einem Hackathon teilzunehmen – eine technologische Ideenschmiede.

Im Fokus: Fruchtqualität

In Teams tauschen sich die Teilnehmer darüber aus, wie die Supraleiter-Technologie in konkreten Anwendungsfeldern umgesetzt werden kann, etwa bei der Qualitätsbestimmung von Obst und Gemüse.

Um die innere Fruchtqualität mithilfe von nuklearer Magnetresonanz zu messen zu können, sind starke Magnete erforderlich, die auf Supraleiter-Technologien aufbauen.

„Die Supraleiter-Technologie könnte den nächsten Innovationssprung am Markt für die Frucht verarbeitende Industrie darstellen und neue Möglichkeiten eröffnen, was letztendlich dem Konsumenten zugutekommt“, prognostiziert Microtec-Geschäftsführer Federico Giudiceandrea.

stol

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