Die EOS – Export Organisation Südtirol ermöglichte dieses Treffen. Sie organisierte zudem eine umfassende Besichtigung des größten olympischen Skiressorts sowie ein Galadinner mit den Führungskräften der „Korea Ski Resort Business Association“ und den Geschäftsführern von verschiedenen südkoreanischen Skigebieten. Der Landkreis Pyeongchang in Südkorea wird 2018 Austragungsort der 23. Olympischen Winterspiele sein. Er liegt rund 180 Kilometer östlich der Hauptstadt Seoul im größten Gebirgszug der Koreanischen Halbinsel, dem Taebaek-Gebirge. Das bedeutendste unter den vier olympischen Skigebieten ist das „Yongpyong Ski Resort“, das auch Austragungsort für den Abfahrts- und Slalomlauf der Winterolympiade sein wird.Das Skigebiet „Jungbong“ hingegen wird extra für die alpinen Disziplinen errichtet und bietet somit eine gute Gelegenheit, um in groß angelegte Projekte einzusteigen.Die Südtiroler Delegation setzt sich zusammen aus dem Präsidenten des Regionalen Olympischen Komitees, Heinz Gutweniger, aus Vertretern der EOS und des TIS innovation park sowie aus fünf heimischen Betrieben, die in Südkorea ihre Produkte an den Mann bringen wollen.Dazu zählen die Skipp KG aus Montan, ein Familienunternehmen, das sich auf die Produktion von Kunststoffstangen für Skipisten spezialisiert hat, die Demaclenko GmbH mit Hauptsitz in Wolkenstein und das Bozner Unternehmen TechnoAlpin AG, beides Experten auf dem Gebiet der automatischen Beschneiungssysteme.Außerdem mit dabei sind die Microgate GmbH aus Bozen, weltweit erfolgreich als Anbieter von Zeitmesssystemen, Anzeigetafeln und Instrumenten zur Trainingsbewertung im Profisport, und der führende Hersteller von Pistenfahrzeugen und Ketten-Nutzfahrzeugen Prinoth AG mit Hauptsitz in Sterzing.Der Inhaber der Skipp KG, Gottfried Rottensteiner, hat sich bis 2018 viel vorgenommen: „Wir sind seit nunmehr zehn Jahren auf dem Weltmarkt tätig und haben heuer bereits als Ausrüster bei der Jugendolympiade in Innsbruck und bei den Nationalen Winterspielen in China mitgewirkt“, berichtet er.„Nun wollen wir versuchen, uns auch im Hinblick auf die Winterolympiade in Südkorea mit unseren hochwertigen Slalomstangen gegen die Konkurrenz durchzusetzen“, sagt Rottensteiner.Vinicio Biasi, Geschäftsführer der Microgate GmbH, ist sich des umkämpften Marktes ebenfalls bewusst: „Das Rennen um die lukrativen Verträge für die Olympischen Spiele ist ein harter Wettstreit, da die Konkurrenz viel Geld in aufwendige Werbekampagnen investiert. Unsere zwei Vertreter vor Ort setzen alles daran, einen Vertrag zur Lieferung von Zeitmessystemen an Land zu ziehen.“