Dieser Auftritt ist der Auftakt der Marketingoffensive der Südtiroler Weinwirtschaft in Belgien. Der Weinmarkt in den Beneluxstaaten und ganz besonders in Belgien hat in den letzten Jahren einen Boom erfahren. Der Konsum der Bürger verschiebt sich langsam aber sicher von Bier und anderen alkoholischen Getränken in Richtung Wein. Dieser Trend hält auch während der Wirtschaftskrise an. Zudem werden zunehmend auch Weine der höheren Preisklassen konsumiert. Französische Produkte sind zwar weiterhin Marktführer, verlieren aber Jahr für Jahr Teile ihrer Quoten u.a. auch an italienische DOC-Weine. „Der Exportanteil der Benelux-Staaten an der Ausfuhr Südtiroler Weine ist mit weniger als einem Prozent bisher zwar verschwindend klein, jedoch ausbaufähig. Aus diesem Grund haben wir die EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer damit beauftragt, einen Gemeinschaftsstand am größten Weinsalon der gesamten Region zu organisieren“, informiert Armin Dissertori, Präsident des Konsortiums Südtiroler Wein.Der Auftritt wurde in Zusammenarbeit mit dem italienischen Außenhandelsinstitut ICE in Belgien auf die Beine gestellt und empfing in den ersten Tagen Hunderte interessierte Besucher/innen, denen 16 Weiß- und 14 Rotweine zur Verkostung angeboten wurden. Der heutige Abschlusstag ist dem Fachpublikum vorbehalten, welches für die Südtiroler Weinwirtschaft von besonderem Interesse ist. Ein Wiedersehen in der europäischen Hauptstadt gibt es schon am Anfang des nächsten Jahres: Am 25. Jänner kommen Experten und Fachleute zu einer Verkostung ins Hotel Conrad. Daraufhin folgt, auf Einladung des Südtiroler Europaparlamentariers Herbert Dorfmann, die Vorstellung Südtiroler Weine für Politiker und Beamte der europäischen Institutionen im Europäischen Parlament.