Ende 2025 waren in Südtirol 158.952 Positionen in den regionalen Partner-Zusatzrentenfonds von Pensplan eingeschrieben (plus acht Prozent). Dazu zählen Laborfonds, Plurifonds, Pensplan Profi und Raiffeisen Offener Pensionsfonds. 77.418 Positionen entfielen auf Männer, 81.534 auf Frauen. Mehr als 130.000 Südtirolerinnen und Südtiroler zahlten im vergangenen Jahr aktiv in ihre Zusatzvorsorge ein. Zur Erklärung: Als aktive Beitragszahler gelten jene Mitglieder, in deren Zusatzrentenposition im Laufe des Jahres tatsächlich Geld geflossen ist – etwa über die Abfertigung/TFR, eigene Beiträge vom Lohn oder Arbeitgeberbeiträge.<BR /><BR />Insgesamt wurden von Ansässigen in Südtirol 420,2 Millionen Euro an Beiträgen in die Zusatzrentenfonds eingezahlt. Davon kamen 237,5 Millionen Euro von Männern und 182,6 Millionen Euro von Frauen. <BR /><BR />Südtirol hat innerhalb der Region das größere Gewicht. 57,1 Prozent der Mitglieder entfielen auf Südtirol, der Rest auf das Trentino. Insgesamt verwalteten die Partner-Zusatzrentenfonds der Pensplan Centrum AG Ende 2025 in der Region 374.877 Positionen. Das sind 8,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das angesparte Gesamtkapital der regionalen Zusatzrentenfonds stieg um 12 Prozent auf 8 Milliarden Euro.<BR /><BR />Regionalassessor Carlo Daldoss bezeichnete Pensplan bei der Vorstellung des Jahresberichts als eines der fortschrittlichsten Zusatzvorsorge-Systeme auf gesamtstaatlicher Ebene. Entscheidend seien die Stabilität des Projekts, die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Zusatzrentenfonds und die Glaubwürdigkeit des Systems, das den Bürgerinnen und Bürgern „Vertrauen und Sicherheit“ vermittle.<BR /><BR />Pensplan-Präsidentin Johanna Vaja wies auf die inzwischen fast ausgeglichene Beteiligung von Männern und Frauen hin. „Dies zeigt, dass es uns gelungen ist, durch gezielte Informationskampagnen die weibliche Bevölkerung für die Bedeutung einer angemessenen Altersvorsorge zu sensibilisieren.“ Beim angesparten Kapital klafft die Schere in der Region aber weiterhin deutlich auseinander. Im Schnitt liegen pro Position rund 23.500 Euro im Fonds. Männer kommen durchschnittlich auf etwa 30.400 Euro, Frauen nur auf rund 19.800 Euro. „Dies spiegelt einmal mehr die Einkommensunterschiede sowie die unterschiedlichen Erwerbsbiografien wider, die zu einer geringeren Vorsorgeabdeckung der weiblichen Bevölkerung führen“, betonte Vaja.<BR /><BR />Ein weiterer Trend betrifft die Jungen. Die Zahl der Mitglieder unter 20 Jahren ist laut Pensplan deutlich gestiegen, das Durchschnittsalter der Eingeschriebenen sank von 42 auf 40 Jahre. Dazu passt die im vergangenen Jahr eingeführte Maßnahme für Neugeborene. Die Region unterstützt Familien, die für ihr Kind früh eine Zusatzrentenposition eröffnen. Vorgesehen sind bis zu 1.100 Euro – 300 Euro im ersten Jahr und jeweils 200 Euro in den vier Folgejahren, sofern die Familie selbst mindestens 100 Euro jährlich einzahlt. In Südtirol gingen bis Ende 2025 bereits 7.269 Anträge ein.