Donnerstag, 03. November 2016

Südtirols Automobilzulieferer schließen sich zusammen

“Automotive” ist einer der wichtigsten Sektoren der Südtiroler Wirtschaft und die Unternehmen der Automobilzulieferbranche ein Faktor mit großer Strahlkraft. Nun setzen diese Betriebe verstärkt auf Networking, um so die Zusammenarbeit zu erleichtern und innovative Projekte zu starten.

Südtirols Automobilzulieferer schließen sich zusammen. - Foto: IDM/Luca Guadagnini
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Südtirols Automobilzulieferer schließen sich zusammen. - Foto: IDM/Luca Guadagnini

Am Donnerstagvormittag gab es im Beisein von Landeshauptmann Arno Kompatscher, Unternehmerverbandspräsident Stefan Pan und zahlreichen Vertretern der Branche den Startschuss für das neue Ecosystem Automotive von IDM Südtirol, das künftig die Arbeit des Automotive-Sektors unterstützen wird.   

“Die Unternehmen dieses Bereichs haben mehr als 50 Prozent der Südtiroler Waren produziert, die 2015 exportiert wurden. Mehr als 50 Prozent der Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung wurden von diesem Sektor umgesetzt, oder von Sektoren, die eng damit verbunden sind, wie etwa Mechatronik oder High-tech. Gerade die Investitionen in Forschung und Entwicklung sind unabdingbar, wenn wir weiterhin wettbewerbsfähig bleiben wollen“, sagte Landeshauptmann Kompatscher. 

Die Produkte, die von den Südtiroler Automobilzulieferern hergestellt werden, sind sehr vielfältig: Die Bandbreite reicht von Plastik- oder Metallkomponenten bis zu fertigen Fahrzeugen. Auch die Unternehmen selbst sind sehr verschiedenartig – die Welt des Automotive ist komplex, sowohl in technischer als auch in organisatorischer Hinsicht. Das neue Ecosystem Automotive von IDM Südtirol soll die Südtiroler Betriebe dabei unterstützen, sich untereinander zu vernetzen, ihren Beitrag zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts zu erhöhen und ihr Know-how weiter zu verbessern.   

“Ziel dieser neuen Struktur ist es, eine Plattform für die Unternehmen der Branche zu schaffen und so die Möglichkeit für eine Zusammenarbeit zu schaffen, die in diesem so vielfältigen Sektor besonders wertvoll ist. Dabei können innovative Lösungen entstehen, die die heimische Automotive-Industrie noch wettbewerbsfähiger machen. Die Aktivitäten des Ecosytems werden sich auf die Produktion und die Produktforschung konzentrieren: Digitalisierung, Mechatronik und Produktionstechnologien, Materialtechnologien, Automatisierung und Robotik werden die wichtigsten Themen sein“, so Hubert Hofer, Leiter der Abteilung Development von IDM, in der das Ecosystem angesiedelt ist.

Hier können sich die Unternehmen miteinander austauschen und gemeinsame Initiativen entwickeln, wie etwa die Teilnahme an internationalen Projekten.

stol